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CES: Sony stellt eigene SD-Karten vor

Der japanische Elektronikhersteller öffnet seine Geräte für SD- und microSD-Speicherkarten und präsentierte in Las Vegas eigene SD-Speicherkarten mit Kapazitäten von bis zu 32 Gigabyte.

10.01.2010, 17:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas machte der Elektronikkonzern Sony eine überraschende Ankündigung. Neben dem eigenen Speicherformat Memory Stick will der japanische Hersteller auch SDHC und microSDHC-Speicherkarten herstellen und unterstützen.
Bis zu 32 GB Speicherkapazität
Sony wird damit künftig zweigleisig fahren. Neue Geräte wie digitale Kameras oder Kamera-Handys werden sowohl Slots für den Memory Stick als auch für SD-Karten bieten. Der Memory Stick werde auch in Zukunft weiterentwickelt. Die SD-Speicherkarten mit Kapazitäten von 2, 4, 8, 16 und 32 Gigabyte werden ab Februar erhältlich sein und ermöglichen Datentransferraten der Klasse 4. Dies erlaube nach Angaben von Sony auch stabile Videoaufnahmen in HD.
Kostenlose Software für Datenrettung und Slideshows
Die Karten sollen Schutz vor Erschütterungen bieten und sich bei Temperaturen zwischen Minus 25 und Plus 85 Grad einsetzen lassen. Standardmäßig ist ein SD-Adapter enthalten. Als kostenloser Download wird Sony für die Karten eine Datenrettungssoftware zur Verfügung stellen, mit der sich beschädigte Dateien schnell wiederherstellen lassen. Zusätzlich wird die Software x-Pict Story gratis als Download angeboten. Damit lassen sich Fotos mit Musik kombinieren, Slideshows erstellen und auf Videoportale wie YouTube hochladen. Die beiden Softwareprogramme werden auch für Nutzer von Memory-Sticks erhältlich sein.

(Jörg Schamberg)

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