Notebooks

CES: Neue ThinkPads von Lenovo

Lenovo startet pünktlich zur CES mit dem Verkauf neuer Notebooks – wie dem ThinkPad Edge mit knapp achtstündiger Akkulaufzeit.

04.01.2010, 16:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Auch Lenovo hat den Trend der langen Akkulaufzeiten bei Notebooks erkannt und pünktlich zur Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein entsprechendes Notebook fertiggestellt: das ThinkPad Edge für den Business-Einsatz. Wie die weiteren Neuheiten soll es besonders stabil und langlebig sein. Weitere Gemeinsamkeiten sind im Vergleich zu früheren Modellen größere Touchpads, näher beieinanderliegende Tasten und die Unterstützung der neuen Docking-Station der 3er-Serie.
Lenovo ThinkPad Edge
Das 13,3-Zoll-Subnotebook soll bis zu 7,8 Stunden ohne Strom-Nachschlag in Betrieb genommen werden können und besticht insbesondere durch ein minimalistisches Design. Unter der dunkelgrauen, schwarzen oder roten Haube werkelt ein AMD Dual-Core-Prozessor. Typisch für ein ThinkPad ist der TrackPoint, der als roter Blickfang inmitten der schwarzen Tasten sitzt. Unterhalb befindet sich ein Multitouch-Pad. Darüber hinaus erwähnt Lenovo auf seiner Website Gigabit LAN, WLAN 802.11 b/g/n sowie Bluetooth und WiMAX als mögliche Kommunikationskanäle. Auch GPS ist mit an Bord, ebenso eine Webcam, drei USB-Ports und ein Kartenleser. Beim Betriebssystem verlässt sich der Hersteller auf Windows 7.
Ebenfalls neu ist das ThinkPad X100e mit 11,6 Zoll kleinem High Definition-Bildschirm. Optisch ähnelt es dem Edge – die Oberfläche des roten oder dunkelgrauen Gehäuses ist den Fotos entsprechend aber matt. Außerhalb der USA scheint es zudem eine weiße Variante zu geben. Lenovo bezeichnet das X100e als "das erschwinglichste ThinkPad aller Zeiten" und gibt das Gewicht mit unter drei Pfund an, was einem Maximum von 1,36 Kilogramm entspricht. Technisch bietet das Gerät eine größtmögliche Tastatur mit TrackPoint und Multitouch-Mausersatz, einen AMD Prozessor, Gigabit LAN und auf Wunsch WLAN 802.11 n, Bluetooth und verschiedene Optionen für das mobile Internet. Ein Laufwerk ist nur als Zubehörteil verfügbar, auf eine Integration hat Lenovo verzichtet. Außerdem erwähnt Lenovo im firmeneigenen Weblog den 14-Zöller ThinkPad T410 und das T510 mit Intel Core i7 Prozessor. Mit einem zweiten Akku (9-Zeller) sollen sie 18 Stunden am Stück laufen. Die Anschlussvielfalt des T410 reicht von vier USB-Ports über D-Sub und DisplayPort für einen Monitor bis hin zu eSATA, Firewire, einem Smart Card Reader und einem ExpressCard-Schacht. Auch ein Laufwerk hat seinen Platz gefunden.
Lenovo ThinkPad T410s
Das T410s bezieht seine Leistung stattdessen aus einem Intel Core i5 und ist auch als Variante mit Touchscreen erhältlich. Je nach Einstellung kümmert sich eine Grafikkarte mit 512 Megabyte Speicher oder ein Onboard-Chip um die Wiedergabe von Videos & Co. - eine weitere Variante kommt allein mit einer Onboardgrafik aus. Ebenfalls mit einem Core i7 oder sonstigem Quad-Core-Prozessor bestückt ist das ThinkPad W510, das als mobile Workstation vorgestellt wird. Für den professionellen Einsatz bringt es bis zu 16 Gigabyte DDR3-Speicher und eine integrierte Farb-Kalibrierung mit. Zudem ist es das erste ThinkPad mit USB 3.0. Das T510 und das W510 liefern ein 16:9-Display, bei den T410-Geräten beträgt das Verhältnis 16:10. Als Hintergrundbeleuchtung setzt Lenovo jeweils LEDs ein.
Als US-Starttermin gibt der Hersteller den 7. Januar an. Das ThinkPad Edge und das X100e sollen schon ab dem 5. Januar und auch in Deutschland ab sofort zu haben sein. Die Preise beginnen bei 579 beziehungsweise 449 US-Dollar, was in etwa 402 und 312 Euro entspricht. Das ThinkPad Edge soll außerdem im zweiten Quartal auch als 14- und 15-Zöller auf den Markt kommen - zum Teil mit beleuchteter Tastatur. Wann die übrigen Notebooks hierzulande erhältlich sein werden, teilte Lenovo noch nicht mit. Auch die Preise für die übrigen Geräte stehen noch aus. Diese will der von IBM übernommene PC-Hersteller in den nächsten Wochen nachliefern. Dies lässt schon darauf schließen, das Europa etwas länger warten muss.

(Saskia Brintrup)

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