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CES: Garmin zeigt neue Navis, Head-Up-Display mit eigener App und Auto-Cam

Auch Garmin hat auf der CES einige Neuerungen im Gepäck. Im Automotive-Segment zeigt der Navi-Spezialist neue Einsteigermodelle mit 5- und erstmals auch 6-Zoll-Bildschirm, ein weiterentwickeltes Head-Up-Display sowie eine Auto-Kamera.

06.01.2014, 19:12 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Drei Neuerungen aus dem Automotive-Segment hat US-Navigationsspezialist Garmin auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Neben neuen Einsteiger-Navigationsgeräten der Essential-Serie und einer weiterentwickelten Variante des zur IFA im vergangenen Jahr präsentierten Head-Up-Displays für die Windschutzscheibe schickt der Branchenführer ebenfalls eine neue HD-Autokamera ins Rennen, die das Verkehrsgeschehen automatisch aufzeichnet und Zusatzdaten bei Unfällen erfasst. Alle Neuerungen sind ab Februar im Handel erhältlich.

"Dash Cam", HUD+ und neue Navis

Alle Aufnahmen der sogenannten "Dash Cam" beginnen stets bei Motorstart und enden mit dem Abziehen des Zündschlüssels. Die Qualität ist zwischen 1.080p, 720p und WVGA wählbar. Während der Fahrt zeichnet das Objektiv sämtliche Ereignisse vor dem Fahrzeug im Weitwinkelformat auf. Ein integrierter Sensor sorgt bei plötzlichen Bremsmanövern zudem dafür, dass Aufnahmen rund um die Erschütterung gespeichert werden. Ein möglicher Unfallhergang lässt sich so im Nachhinein besser rekonstruieren. Für das Basis-Modell verlangt Garmin 199 Euro. Genaue Positionsdaten mit Zeit- und Geocode liefert darüber hinaus eine Variante mit zusätzlichem GPS-Modul, die für rund 229 Euro angeboten wird.

Deutlich günstiger lässt sich das HUD+ erstehen. Das zum Preis von 179 Euro erhältliche Head-Up-Display verfügt über eine eigene Navigationslösung, die mit dem Marktstart des Gerätes kostenfrei aus dem Apple App Store, Google Play sowie Windows Phone Store heruntergeladen werden kann. Anders als das "alte" HUD eignet sich die Plusversion damit auch für Autofahrer, die keine Kauf-App von Garmin ("Streetpilot") beziehungsweise Navigon ("Mobile Navigator") einsetzen. Einmal mit dem Gerät verbunden, kann die HUD+-App auch als eigenständige Navigationsanwendung auf dem Smartphone genutzt werden. Die Verbindung zwischen Head-Up-Display und Mobiltelefon erfolgt wie bisher per Bluetooth. Anschließend projiziert das Gerät alle relevanten Routeninformationen auf die Windschutzscheibe.

Navigationssysteme klassischer Art verbergen sich derweil hinter der aktualisierten Essential-Serie für Einsteiger mit vier neuen Geräten der Formate 5 sowie erstmals auch 6 Zoll. Die Modelle nüvi 55LMT (149 Euro), 56LMT (169 Euro), 65LMT (179 Euro) und 66LMT (199 Euro) unterschieden sich lediglich im Lieferumfang des beigelegten Kartenmaterials für 22 beziehungsweise 45 Länder und der Display-Größe. Die übrigen Ausstattungsmerkmale sind identisch. Neben einer überarbeiteten Nutzeroberfläche bieten die Geräte nun Features, die bisher erst in der höherpreisigen Advanced-Serie zu finden waren. Dazu zählt die natürliche Sprachausgabe Garmin RealVoice, die Funktion "POI entlang der Route" für eine direkte Navigation zu Sonderzielen neben der Strecke sowie ein vollwertiger Fahrspurassistent. Ebenfalls an Bord sind lebenslange Karten-Updates und Premium-Verkehrsinformationen.

(Christian Wolf)

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