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CES: Garmin-Navi 3590LMT: Dünn und clever

Es ist "dünn wie ein Stift", erkennt Staus, bevor sie sich bilden, und kommuniziert mit dem Handy: Garmin bringt mit dem 3590LMT ein neues High-End Navigationsgerät auf den Markt.

12.01.2012, 14:06 Uhr
Internet© arquiplay77 / Fotolia.com

Konkurrenz belebt das Geschäft: Günstige Handy-Navi-Apps und die kostenlosen Google Maps der Androiden bringen Bewegung ins Routenplaner-Spiel. Im High-End-Sektor will US-Konzern Garmin im Februar 2012 mit zwei neuen Modellen aus der 3500er Modellreihe punkten, die auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt wurden: Das 3550LM und das 3590LMT, beide mit weniger als 9 Millimetern "dünn wie ein Stift", so der Hersteller. Das kapazitive 5-Zoll-Glasdisplay bietet eine hohe Bildauflösung und übersichtliche Navigations-Darstellung.

Smartphone Link: Navi "spricht" mit Smartphone

Während das einfachere Modell 3550LM lebenslange Karten-Updates per nüMaps Lifetime und das Softwarepaket Guidance 3.0 mitbringt, kommt das High-End-Gerät 3590LMT zusätzlich mit folgenden Extras daher: Navigation per Spracheingabe, dem Verkehrsinformationsdienst 3D Traffic sowie Smartphone Link-Unterstützung.

Guidance 3.0 erlaubt intuitives Navigieren und eine rasche und genaue Suche durch besonders flotten Datenzugriff. Mit der PhotoReal 3D-Kreuzungsansicht werden Straßenschilder und Kreuzungen entlang der Strecke realistisch dargestellt. An Autobahnkreuzen und Ausfahrten erscheint die richtige Fahrspur somit gut sichtbar auf dem Display, teilt Garmin mit. Auch die verbesserte Spurführung durch fotorealistische Bilder hebt der Hersteller hervor.

3D Traffic informiert über aktuelle Verkehrsbehinderungen, aktualisiert seine Verkehsdaten alle 30 Sekunden und sorgt so für top-aktuelle Stau-Informationen auch in Nebenstraßen. Außerdem bietet die Funktion alternative Strecken an. Historische und aktuelle Daten werden kombiniert und sollen laut Garmin Staus realistisch voraussagen.

Außerdem "merkt sich" das 3590LMT häufig angefahrene Ziele und ermittelt somit das aktuelle Fahrziel auch ohne Routenführung, wenn es bereits angesteuert wurde.

Die App Smartphone Link schließlich bringt das Navi ins Gespräch mit dem Android-Smartphone des Nutzers. So bezieht 3590LMT Daten vom Mobiltelefon, beispielsweise Stau-Informationen, Kamerabilder, Wettervorhersagen und Spritpreise. Aber auch umgekehrt funktioniert das System: Das Handy kann etwa interessante Sehenswürdigkeiten auf der Reiseroute an das Navi senden. So kann der Fahrer dort "eben mal" vorbeischauen, ohne das Ziel selbst ins Navigerät eingeben zu müssen.

In den USA kommen die beiden Geräte im Februar auf den Markt. Das Bluetooth-fähige Nüvi 3590LMT startet voraussichtlich ab März in Europa zu 329 Euro durch. Wann das 3550LM die hiesigen Läden erobert, ist noch unbekannt.

(Dorothee Monreal)

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