News

CES: Adé Maus, hallo Motix Fingersensor

Den Blick am Bildschirm halten, Konzentration bewahren und Zeit sparen durch weniger Handbewegung: Das alles soll der Fingersensor von Motix können. Die Maus wird überflüssig, so der Hersteller. Aber Sensorarbeit hat ihre Tücken.

05.01.2015, 19:01 Uhr
Internet© rajareddy / Fotolia.com

Die Arbeit am Computer effizienter gestalten, Zeit und damit Geld sparen - das ist eins der Ziele neuer Hardware-Entwicklungen für die kommenden Jahre. US-Hersteller Motix stellt auf der CES in Las Vegas ein Konzept vor, das die Hand-Bewegung von der Tastatur zur Maus überflüssig machen und den Blickkontakt am Bildschirm halten soll. Der Clou: Die Motix-Sensoren erkennen die Bewegung des Fingers. Sie wird zum Steuern eines Cursors oder zur Touchscreen-Bedienung eingesetzt. Eine Technik, die aktuell jedoch noch ihre Tücken hat.

Sensoren-Spaß kostet 100 Dollar

Die Bewegungen des Zeigefingers über der Tastatur werden von Sensoren erfasst, die den Cursor steuern. Der Klick erfolgt dann per Daumen. Laut Hersteller ist das Produkt sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder und für Apple-Rechner und Windows-PCs geeignet.

Motix liefert einen kleinen Kasten, der am oberen Rand der Tastatur montiert wird und die Sensoren auf die Tastatur richtet, um die Fingerbewegungen dort zu erkennen. Am unteren Rand des Keyboards sind Klebefelder angebracht, die per Daumen bedient werden, beispielsweise um mit dem Daumen den von der Mausbedienung bekannten "Klick"-Befehl zu geben.


Prima Idee - aber realistisch betrachtet braucht die Fingersensor-Maus offenbar reichlich Übung, so das Technikblog "The Verge" im Hands-On-Test auf der CES. Somit dürfte noch einige Zeit ins Land gehen, bis das Produkt einen breiten Markt erschließt. Motix sieht es offenbar gelassen: Der Fingersensor kommt in den USA ab Februar laut "The Verge" für 119 US-Dollar auf den Markt.

(Dorothee Monreal)

Kommentieren Forum
Zum Seitenanfang