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CES: Acer stellt ein Portfolio neuer Geräte vor

Acer hat zur Consumer Electronics Show in Las Vegas gleich neun Geräte vorgestellt. Wir geben einen kleinen Überblick.

06.01.2014, 16:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Für einige Aussteller ist die Consumer Electronics Show in Las Vegas nur eine Regionalmesse für den zwar wichtigen US-Markt, die tatsächlich bedeutenden Neuerungen werden aber meist später vorgestellt – zum Mobile World Congress oder im Rahmen eigener Veranstaltungen. Acer scheint dies anders zu sehen. Gleich neun Geräte werden groß angekündigt. Wir geben einen kleinen Überblick.

Android-Tablets in zwei Größen

Mit dem Iconia A1-830 zeigt Acer ein 7,9 Zoll großes Android-Tablet mit Aluminium-Rückseite, die dem Gerät Stabilität und ein schönes Äußeres geben soll. Mit dem 1,6 Gigahertz (GHz) schnellen Atom-Prozessor Z2560 und 1GB RAM soll es auch genug Leistung bringen, das IPS-Display zeigt aber nur 1.024 x 768 Bildpunkte an. Dieser Kompromiss macht sich auch im Preis von 169 Euro bemerkbar.

Als Alternative dazu bietet Acer das etwas kleinere Android-Tablet Iconia B1 an, das zur CES schon in der dritten Generation vorgestellt wird. Der Dual-Core-Prozessor ist mit einem Takt von 1,3 GHz etwas schneller geworden, der Akku ebenfalls leistungsfähiger. Großen Wert wird aber auf den 7 Zoll großen Glas-Multitouchscreen gelegt, der bis zu zehn Eingaben gleichzeitig erkennen kann. Die einfache Version soll ab Mitte Januar für mindestens 129 Euro erhältlich sein, die einfachste Variante mit einem Internetzugang über 3G wird es ab Ende Januar für 179 Euro geben.

Windows-Tablet und Einsteiger-Smartphone

Mit dem Iconia W4 stellt Acer auch ein Windows-Tablet vor. Der 8,1 Zoll große IPS-Bildschirm zeigt 1.280 x 800 Pixel. Innen steckt ein 1,8 GHz schneller Intel-Atom-Prozessor der vierten Generation. Microsoft Office Home und Student 2013 sind bereits vorinstalliert. Zu einem echten Arbeitsgerät wird das 415 Gramm leichte Tablet aber durch die gratis mitgelieferte Mini-Tastatur, über die sich unterwegs auch längere Texte eingeben lassen. Per HDMI kann auch ein Monitor oder ein Projektor angeschlossen werden. Der Verkauf beginnt Ende Januar mit einem Startpreis von 299 Euro.

Acer präsentiert zur CES auch ein neues Smartphone. Das Acer Liquid Z5 mit einem 5-Zoll-Touchscreen und einem 1,3-GHz-Prozessor mit zwei Kernen läuft unter Andorid 4.2.2. Dass es sich an Einsteiger richtet, zeigt auch die nicht gerade üppige 5-Megapixel-Kamera. Ein kleines Extra sind die AcerFloat-Apps, über die sich mehrere Anwendungen auf dem Bildschirm gleichzeitig bedienen lassen. Ab Mitte Januar wird das Liquid Z5 in den Farben Weiß und Grau für 169 Euro verkauft – explizit auch in Deutschland.

Mit dem Acer C720P wird auch ein Chromebook gezeigt. Der 11,6 Zoll große Touchscreen zeigt die HD-Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten an; er lässt sich auch mit Wischgesten bedienen und kann dabei zehn Punkte gleichzeitig erfassen. Da auf dem Chromebook nur Webapps laufen, kommt es mit dem Intel-Prozessor Celeron 2955U und einer 32 Gigabyte großen SSD aus. Für den notwendigen Internetzugang steht aber nur WLAN a/b/g/n bereit. Das Acer C720P Chromebook wird in Deutschland 299 Euro kosten. Ein Termin ist noch nicht bekannt.

Notebooks mit und ohne Touchscreen

Nicht zum ersten Mal angekündigt wurde das Acer Aspire S3 Ultrabook, jetzt ist es aber endlich in Europa in den Handel gekommen. Ab 999 Euro wird es kosten. Das Ultrabook wiegt nur 1,67 Kilogramm und ist bloß 18 Millimeter dick. Es ist in mehreren Ausstattungen erhältlich.

Mit der neuen Aspire-V5-Serie setzt Acer unter dem Motto "Touch and Type" auf Notebooks, die nicht nur über einen Touchscreen verfügen, sondern wieder über ein optisches Laufwerk. Das mit der M-DISC-Technik aufgewertete Laufwerk kann auch bis zu 4,7 Gigabyte speichern. Der 15,6 Zoll große Touchscreen zeigt eine HD-Auflösung. Intels Haswell-Prozessor sowie bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher bieten genug Leistung, der Dolby Digital Plus Home Theater zusätzlich einen Surround Sound. Das Modell Acer Aspire V5-561P ist ab sofort ab 599 Euro zu haben.

Zwei All-in-One-PCs

Ein völlig anderer Ansatz ist der All-in-One-PC Acer DA223 HQL Portable, der unter Android läuft. Mit seinem 21,5 Zoll großen Touchscreen mit Full-HD-Auflösung ersetzt er den Tischrechner. Der eingebaute Akku ermöglicht aber auch, dass das Gerät in das Nachbarzimmer mitgenommen wird – allerdings nur für kurze Zeit. Angetrieben wird das Riesen-Tablet vom Qualcomm-Prozessor Snapdragon 600, dessen vier Kerne mit 1,7 GHz getaktet sind. Der Acer DA223 HQL befindet sich bereits im Handel.

Der Acer TA272 HUL ist ebenfalls ein All-in-One-PC, der unter Android läuft. Mit einer Bildschirmdiagonalen von 27 Zoll und einer Ultra-HD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln zeigt er aber wesentlich mehr an. Möglich macht dies der Quad-Core-Grafik-Prozessor Nvidia Tegra. Für die gute Akustik sorgt Dolby Sourround. Auch der Acer TA272 HUL wird bereits verkauft.

(Peter Giesecke)

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