Handys

Cellity berechnet für SMS nur noch Datentarif

Für den Versand vom SMS-Nachrichten mit der cellity-Software fallen ab sofort nur noch die GPRS-Kosten an. Zusätzlich gibt es mehr Komfort für die SMS-Schreiberlinge, beispielsweise sind deutlich mehr Zeichen erlaubt.

23.05.2007, 17:01 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Eine gute Nachricht gibt es für alle Handybesitzer, die häufig SMS-Nachrichten versenden. Wie am gestrigen Dienstag bekannt wurde, können SMS ab sofort nicht nur bis zu 2.048 Zeichen umfassen, mit cellity werden nur noch die jeweiligen Datentarife für den Versand über GPRS in Rechnung gestellt. Nachteil: Prepaid-Kunden können von dem Angebot leider nicht profitieren, da ein Mobilfunkvertrag für die GPRS-Abrechnung vorausgesetzt wird.
Software-Download erforderlich
Seit Februar kann mit dem Hamburger Anbieter auch bei der Handy-Telefonie kräftig gespart werden. Für die Nutzung ist lediglich die Installation der cellity-Software auf dem Handy erforderlich. Für den Download der "freeSMS"-Software fallen nur die GPRS-Gebühren laut Preisliste des Mobilfunkvertrages an.
Die Software funktioniert auf allen Mobiltelefonen, die Java oder Smybian unterstützen. Wer es bequemer mag, nutzt die automatische Einrichtung und braucht dafür nur eine Kurzmitteilung an eine Kurzwahlnummer mit dem Text "cellity" senden. Alternativ kann auch die mobile Wap-Seite des Unternehmens aufgerufen und den Aufforderungen gefolgt werden.
Statt SMS-Gebühr nur GPRS-Datentarif
Bis zu 2.048 Zeichen können Kurznachrichten umfassen, der Text wird auch nicht mehr auf mehrere SMS aufgeteilt. Der cellity-Dienst funktioniert in alle Mobilfunknetze. Die Konversation der Gesprächspartner kann einfach nachvollzogen werden, da bei jeder SMS die Antwort des Empfängers der vorausgegangenen Nachricht zugeordnet werden kann. Der Versand von Kurznachrichten an beliebig viele Empfänger ist optional möglich. Für jede Kurznachricht wird nur der nach dem jeweiligen Mobilfunkvertrag vereinbarte GPRS-Datentarif berechnet. Dabei kommt es auf die Menge der übertragenen Daten an: Eine Gruppen-SMS an zehn Personen, die etwa 1.000 Zeichen umfasst, wird dadurch teurer als eine Einzel-SMS mit 2.000 Zeichen.
Nutzt der Empfänger einer mit cellity versendeten SMS noch nicht die Software, erhält er automatisch eine kostenlose Benachrichtigung. Der so genannte cellity Ping-Anruf enthält auch eine Einladung zur Installation. Erst danach kann er die erhaltene Kurznachricht abrufen.

(Stefan Hagedorn)

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