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CeBIT-Chef Pörschmann muss wegen Kostenexplosion gehen

Der Chef der CeBIT muss gehen! Grund: eine Halle kostet weit mehr als zunächst eingeplant worden war. Das hat nun personelle Konsequenzen.

16.04.2013, 13:00 Uhr (Quelle: DPA)
CeBIT© CeBIT

CeBIT-Chef Frank Pörschmann muss wegen der Kostenexplosion beim Bau einer neuen Multifunktionshalle gehen. Er wird auf Drängen des Aufsichtsrats den Vorstand der Deutschen Messe AG verlassen.

Keine offizielle Bestätigung

Unternehmenskreise bestätigten der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag entsprechende Informationen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (HAZ). Das Blatt berichtete am Dienstag, dass die Halle 18 Millionen Euro und damit um fast die Hälfte teurer als geplant werde. Pörschmann lege sein Amt Ende April nieder. Ein Messe-Sprecher wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

Pörschmann war 2010 vom IT-Konzern IBM zur Deutschen Messe AG gekommen und zeichnete zunächst als Bereichsleiter für die Umsetzung der weltgrößten Computermesse CeBIT verantwortlich. Zum 1. April 2012 wurde der damals 42-Jährige CeBIT-Vorstand und war in dem Gremium auch für die Geländeplanung verantwortlich. Pörschmanns Nachfolger soll nach "HAZ"-Informationen Oliver Frese werden, der Geschäftsbereichsleiter für die Hannover Messe.

(Hayo Lücke)

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