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Cashcloud startet mobile NFC-Bezahllösung auf PayPass-Basis

Das Luxemburger Unternehmen cashcloud bringt in Kooperation mit MasterCard eine mobile NFC-Bezahllösung auf den deutschen Markt. Im Zentrum steht dabei ein NFC-Sticker, der auf Handy oder Smartphone geklebt werden kann.

16.11.2013, 10:01 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Bezahlen per Smartphone über den Kurzstreckenstandard NFC gilt seit Jahren als die Zukunft des Einkaufens. Im Alltag ist davon allerdings bisher nur wenig zu sehen. Nun wagt die Luxemburger cashcloud AG den Vorstoß nach Deutschland. In Kooperation mit dem Zahlungsdienstleister MasterCard startet das Unternehmen seine Bezahllösung mittels Prepaid-NFC-Sticker.

In mehr als 10.000 Geschäften nutzbar

Dieser soll sich bereits in mehr als 10.000 Geschäften mit MasterCard PayPass-Terminal nutzen lassen, darunter Aral-Tankstellen, McDonalds-Restaurants oder Douglas-Parfümerien. Eine Übersicht zu allen PayPass-Akzeptanzstellen gibt es online bei MasterCard. Auf Wunsch kann die Kartennummer des NFC-Stickers zusätzlich als (gebührenpflichtige) virtuelle Kreditkarte in unzähligen Onlineshops genutzt werden.

Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung via cashcloud-Homepage oder direkt über die für iOS und Android verfügbare eWallet-App. Anschließend lässt sich sowohl der benötigte NFC-Aufkleber ordern als auch das zugehörige Prepaid-Konto per Banküberweisung, Direkteinzahlung oder Kreditkarte aufladen. Zahlungsvorgänge erfolgen automatisch, sobald der Sticker an der Kasse im Abstand von maximal vier Zentimetern vor ein PayPass-Terminal gehalten wird.

Keine Transaktionsgebühren für Käufer

Für den Käufer fallen dabei keinerlei Transaktionsgebühren an – das mobile Bezahlen ist kostenfrei. Für andere Dienste können jedoch Kosten entstehen - eine detaillierte Auflistung findet sich auf der Anbieter-Website. Die fällige Summe wird sofort vom eWallet-Konto abgebucht. Eine direkt Interaktion mit dem Smartphone findet dabei nicht statt - der NFC-Sticker lässt sich somit auch an herkömmlichen Handys oder jedem anderen Gegenstand befestigen, etwa dem Portemonnaie.

Reicht das eWallet-Guthaben nicht aus, kommt das Geschäft nicht zustande – ein Überziehen ist nicht möglich. Das System soll sich daher auch besonders für Kinder ab 7 Jahren und Jugendliche eignen. Bei einer Zahlung von Beträgen über 25 Euro ist es zudem aus Sicherheitsgründen nötig, zusätzlich eine Unterschrift zu leisten. Sämtliche Zahlungen können anschließend über die eWallet-Anwendung eingesehen werden. Mit der Anwendung ist es ebenfalls möglich, kleine Geldbeträge an andere eWallet-Inhaber zu überweisen. Weitere Informationen und eine ausführliche FAQ-Übersicht bietet die cashcloud-Homepage.

(Christian Wolf)

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