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Capital: Congstar schwächelt

Die Billigmarke der Telekom bleibt hinter den Erwartungen zurück. Um das Geschäft anzukurbeln haben sich die Kölner jetzt eine neue Strategie einfallen lassen.

11.10.2007, 12:20 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Die hochgesteckten Ziele des Telekom-Managements in die Billigmarke congstar werden scheinbar nicht erfüllt. Dies will das Magazin "Capital" aus Branchenkreisen erfahren haben.
Mehr erwartet
Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins kommt die Billigmarke der Telekom, congstar, nicht so recht in Fahrt. Das Blatt will erfahren haben, dass sich täglich nur rund 800 Kunden für ein Produkt von congstar entscheiden. Das Management rechnete allerdings mit über 1000 Registrierungen pro Tag. Die Erwartungen werden demnach derzeit nicht erfüllt. Um das Geschäft anzukurbeln hat congstar jetzt die Handy-Subventionierung bei Bestellung von Mobilfunktarifen verstärkt, um für Neukunden attraktiver zu werden.
Reaktion
Außerdem diskutiere das Management von congstar nach Angaben von "Capital" derzeit darüber, wie man dem DSL-Geschäft neuen Schwung geben könne. Die Kampfansage von 1&1, ein Internet-Komplettpaket für unter 20 Euro anzubieten, hat den Kölnern offenbar zugesetzt. Da Preissenkungen derzeit jedoch nicht in Frage kämen, plane man die Vergünstigung der beigelegten DSL-Hardware. Auch investiert congstar weiterhin massiv in Werbung und wird in Kürze auch SIM-Karten auf Prepaid-Basis anbieten, heißt es.
Ein Sprecher der Telekom wollte sich nicht zu den Spekulationen äußern und verwies lediglich auf die Zielmarke für congstar, wonach für 2010 ein Jahresumsatz des Unternehmens von rund einer Milliarde Euro angestrebt sei.

(Michael Müller)

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