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Bundesnetzagentur stellt Weichen für Frequenzauktion

Grünes Licht für die Frequenzauktion, bei der ein Freuqenzpaket von 270 Megahertz versteigert werden soll. Die Bundesnetzagentur kann die Frequenzauktion nun im zweiten Quartal 2015 beginnen.

27.01.2015, 00:01 Uhr (Quelle: DPA)
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Die Bundesnetzagentur hat die Weichen für den Ausbau des schnellen Internets in Deutschland gestellt. Im zweiten Quartal 2015 soll dazu im Mobilfunk ein Frequenzpaket von 270 Megahertz unter den Hammer kommen. Der Beirat der Behörde gab am Montag in Bonn grünes Licht für die Pläne.

Flächendeckende Breitbandversorgung von mindestens 97 Prozent der Haushalte

"Wir haben uns gemeinsam darauf verständigt, dass jeder Netzbetreiber verpflichtet wird, eine flächendeckende Breitbandversorgung von mindestens 97 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland sicherzustellen", erklärte der Vorsitzende des Gremiums, Joachim Pfeifer. Allen Bundesbürgern solle überall im Land ein hochleistungsfähiges Internet angeboten werden.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), der auch für die digitale Infrastruktur zuständig ist, lobte den Beschluss: "Mit der heutigen Entscheidung ist der Weg für eine schnelle Vergabe der Frequenzen geebnet. Ich erwarte aus den Erlösen einen Milliardenbetrag, den wir in den Ausbau mit schnellem Breitband in unserem Land investieren werden."

Frequenzauktion kann im ersten Halbjahr 2015 beginnen

Nach der Entscheidung des Beirats, dem Mitglieder des Bundestags und Vertreter der Länder angehören, kann die Bundesnetzagentur im ersten Halbjahr 2015 mit der Frequenzauktion beginnen. Dabei werden Mobilfunkfrequenzen versteigert, deren Laufzeit demnächst endet, sowie Rundfunkfrequenzen, die durch die Umstellung auf die Digitaltechnik frei werden. Die Erlöse aus der Auktion werden je zur Hälfte auf Bund und Länder verteilt. Kommunen können beim Bund Mittel für den Ausbau in ihren Gemeinden beantragen.

(Jörg Schamberg)

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