Vectoring-Entscheidung

Bundesnetzagentur-Präsident Homann verteidigt Telekom gegen Kritik der Wettbewerber

Die Deutsche Telekom erhält im Vectoring-Streit mit den Wettbewerbern Rückendeckung von Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann. Es werde durch die Vectoring-Entscheidung seiner Behörde keine Re-Monopolisierung geben.

Jörg Schamberg, 19.04.2016, 10:49 Uhr (Quelle: DPA)
Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann© Laurence Chaperon

Bonn - Im Streit um den Ausbau des schnellen Internets hat die Deutsche Telekom (www.telekom.de/dsl Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) jetzt Schützenhilfe von der Bundesnetzagentur erhalten. Selten hätten sich so viele unter dem Schild des Wettbewerbs versammelt und am Ende doch ihre eigenen betriebswirtschaftlichen Interessen verfolgt, sagte der Präsident der Behörde, Jochen Homann, dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe).

Homann: Wettbewerber können Alternativprodukt der Telekom nutzen

Er verteidigte die Entscheidung seiner Behörde, der Telekom exklusiv die Aufrüstung des Netzes im Nahbereich über die so genannte Vectoring-Technik für herkömmliche Kupferkabel zu gestatten. Damit sollen 1,4 Millionen Haushalte in den Genuss schneller Internetanschlüsse kommen.

Eine Re-Monopolisierung des Netzes, wie die Wettbewerber behaupten, werde es nicht geben, betonte Homann. Diese Anbieter könnten vielmehr über ein Alternativprodukt der Telekom direkt an die Kunden herantreten. In den vergangenen Wochen haben die Wettbewerber die Vectoring-Strategie des Marktführers immer wieder als eine überholte Technik kritisiert. Sie fordern stattdessen den verstärkten Glasfaserausbau.

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