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Bundeskartellamt will weiter die geplante Fusion von E-Plus und o2 prüfen

Nach der Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter, den Fall besonders gründlich zu untersuchen, habe es eine erneute Anfrage aus Bonn gegeben, heißt es seitens der EU.

10.01.2014, 08:50 Uhr (Quelle: DPA)
o2© Telefónica

Das Bundeskartellamt will weiter die Übernahme des Mobilfunkanbieters E-Plus durch den Konkurrenten Telefónica Deutschland prüfen. Nach der Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter, den Fall besonders gründlich zu untersuchen, habe es eine erneute Anfrage aus Bonn gegeben, bestätigte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Donnerstag in Brüssel auf Anfrage.

Entscheidung bis Mitte Februar

Die EU-Wettbewerbshüter hätten nun nach ihren eigenen Arbeitsregeln bis zum 12. Februar Zeit, über das Gesuch aus Deutschland zu entscheiden. Eine Verweisung nach Bonn gilt laut Insidern als wenig wahrscheinlich.

Die Kommission hatte im Dezember deutliche Bedenken zu dem Milliardendeal geäußert. Die sogenannte vertiefte Prüfung in Brüssel läuft bis zum 14. Mai. Durch den geplanten Zusammenschluss in Deutschland würden Telefónica mit ihrer Kernmarke o2 und E-Plus mit zahlreichen Discountmarken von der Kundenzahl zu den Branchenriesen T-Mobile und Vodafone aufschließen.

(Hayo Lücke)

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