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Bundesamt: Unseriöse Klingelton-Anbieter im Netz

Bei 20 von 30 untersuchten Webseiten hatte das Bundesamt für Verbraucherschutz unseriöse Angebote wie eine unklare Preisgestaltung gefunden. Die Anbieter haben ihre Webseiten nun korrigiert.

17.11.2009, 16:34 Uhr (Quelle: DPA)
Welt© Julien Eichinger / Fotolia.com

Internet-Anbieter von Klingeltönen, Logos und Spiele für Handys haben nach einer Studie gegen den Verbraucherschutz verstoßen. Bei 20 der insgesamt 30 untersuchten Seiten habe es Anhaltspunkte für unseriöse Angebote gegeben, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Dienstag in Berlin mit.
Webseiten wurden korrigiert
Die Anbieter hätten mittlerweile ihre Seiten korrigiert. Das BVL betonte, dass bei Internet-Angeboten Preis und Leistungsmerkmale klar und deutlich gekennzeichnet werden müssen. Anwendungen dürfen nicht als Gratis-Angebote erscheinen, wenn versteckte Kosten für ein Abonnement anfallen.
Außerdem müssen die Anbieter über ihre Identität und Kontaktdaten informieren und die Vertragsbedingungen verständlich, leicht auffindbar und in deutscher Sprache zur Verfügung stellen. Verbraucher, vor allem Kinder und Jugendliche, sollen durch diese Regelungen vor unseriösen Angeboten im Bereich der Mobilfunkanwendungen im Internet geschützt werden.

(Jörg Schamberg)

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