FttB vs. FttC

BUGLAS: Probleme bei parallelem Einsatz von G.fast und Vectoring

Werden FttB G.fast und FttC Vectoring im gleichen Gebäude eingesetzt, kann es laut Glasfaserverband BUGLAS zu technischen Problemen kommen. Der Verband warnt davor, G.fast nicht zugunsten von Vectoring zu benachteiligen.

NetCologne G.fast SpeedtestG.fast verspricht hohe Bandbreiten im Gigabit-Bereich.© i12 GmbH

Köln – Auf der Fachmesse ANGA COM in Köln hatten die beiden regionalen Provider M-net (www.m-net.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der Link ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) und NetCologne (www.netcologne.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der Link ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) vor knapp zwei Wochen ihre Pläne zur anstehenden Einführung von G.fast in ihren Glasfasernetzen vorgestellt. Dank der Technologie lassen sich Daten über herkömmliche Telefonkabel auf kurzen Strecken mit Gigabit-Geschwindigkeit übertragen. Dies eigne sich insbesondere im Inneren von Gebäuden, die per FttB (Fiber to the Building) an das Glasfasernetz angeschlossen sind.

G.fast darf nicht durch Regulierer benachteiligt werden

Doch der Bundesverband Glasfaserverband, in dem die beiden Internetanbieter organisiert sind, warnt davor, dem Einsatz von G.fast im Rahmen des aktuellen Regulierungsverfahrens zum TAL-Standardangebot der Telekom Steine in den Weg zu legen. Gemeinsam mit anderen Telekommunikationsverbänden hat sich der BUGLAS am Montag entsprechend gegenüber der Bundesnetzagentur positioniert. Bahnt sich also neuer Ärger zwischen der Telekom, der Regulierungsbehörde und den Wettbewerbern an?

Technische Probleme bei Nutzung von Vectoring und G.fast im gleichen Gebäude

"Der parallele Einsatz von FttC Vectoring und FttB G.fast im gleichen Gebäude verursacht aufgrund der in Teilen gleichen genutzten Frequenzen auf der Kupfer-Inhouse-Leitung technische Probleme, die der Endnutzer in Form geminderter oder gestörter Leistung ausbaden muss", erläutert BUGLAS-Geschäftsführer Wolfgang Heer. "Hier muss ganz klar die Anschlusstechnologie, die die einzig zukunftsfähige und nachhaltige Glasfaser näher zum Endkunden bringt, Vorrang haben.", so Heer weiter. Dies sei eindeutig FttB G.fast.

"Angesichts von über 18 Millionen Bestands-Gebäuden in Deutschland mit einer Kupfer-Inhouse-Verkabelung ist G.fast der Booster für FttB-Anschlüsse. Denn mit den ungeteilten Summen-Bandbreiten im Bereich von größer einem Gigabit pro Sekunde können M-net und NetCologne nun auch allerhöchste Kundenanforderungen im Upload-Bereich erfüllen", betont Heer. Der Anbieter, der Glasfaser bereits in die Gebäude ausgerollt habe und G.fast einsetze, dürfe nun aber nicht erneut benachteiligt werden. Doch die Telekom fordere gerade einen Vorzug für Vectoring.

Bundesnetzagentur bereits 2016 über Übertragungsprobleme informiert

Bereits seit Frühjahr 2016 habe der BUGLAS die Bundesnetzagentur auf mögliche Übertragungsprobleme beim gleichzeitigen Einsatz von VDSL Vectoring und FttB G.fast im gleichen Endleitungsnetz durch verschiedene Betreiber hingewiesen. Erst im Rahmen des TAL-Standard-Angebotes würde sich die Bundesnetzagentur nun mit dieser Thematik befassen.

In den kommenden Monaten würden M-net und NetCologne G.fast für jeweils über eine Viertelmillion Haushalte in ihren bis in die Gebäude reichenden Glasfaseranschlussnetzen ausrollen.

Günstige Internet-Tarife finden

Jörg Schamberg

Kommentieren Forum
Weitere Infos zum Thema
Zum Seitenanfang