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Bug in NVIDIA-Treiber kann GeForceFX zerstören

22.04.2003, 12:34 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Ein schwerer Bug im aktuellen NVIDIA-Treiber kann dazu führen, dass der teure GeForceFX zu heiß und damit zerstört wird.
Lüftersteuerung
Der Grund für die Gefahr ist ein Fehler in der Lüftersteuerung. Grundsätzlich schaltet sich der Staubsauger erst ein, sobald der 3D-Teil der GPU genutzt wird. So soll der Lärm bei der Nutzung von normalen 2D-Anwendungen in Grenzen gehalten werden.
Doch bei dem neuen Treiber scheint diese Steuerung teilweise zu versagen. Offensichtlich übermittelt der Treiber der GPU, ob das Programm zur 3D-Fraktion gehört. In der aktuellen Version funktioniert diese Steuerung nicht in jedem Fall.
Bildschirmschoner
Der kroatischen Online-Zeitschrift PC Ekspert ist aufgefallen, dass die GPU-Lüftung bei 3D-Bildschirmschonern nach nur wenigen Sekunden sich abschaltet, obwohl der 3D-Schoner auf dem Bildschirm auch weiterhin zu sehen ist. In kürzester Zeit erwärmt sich die GPU und droht daher an der Hitze zu sterben.
Abhilfe schafft bislang nur das Abschalten aller 3D-Bildschirmschoner und ein achtsames Ohr, sobald eine 3D-Anwendung läuft. Bislang wurde das Problem nur im Zusammenhang mit 3D-Bildschirmschonern festgestellt, doch auch das dürfte reichen, um die GeForceFX-GPU zu zerstören. NVIDIA sollte schnellstmöglich ein Treiberupdate veröffentlichen.

(Alexander Moritz)

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