Datenklau

BSI warnt vor gefälschten Webseiten zur Europawahl

Um an persönliche Daten zu gelangen nutzen Kriminelle laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik aktuell auch gefälschte Webseiten mit angeblichen Informationen zur Europawahl. Das BSI erläutert, wann man misstrauisch sein sollte.

Datensicherheit© Jürgen Fälchle / Fotolia.com

Bonn - Wer zur Europawahl am 26. Mai im Netz nach Informationen zu Parteien und Kandidaten sucht, könnte mit gefälschten und betrügerischen Seiten konfrontiert werden. Darüber versuchten Kriminelle, persönliche Daten abzufischen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Keine persönlichen Daten angeben - Vorsicht bei Klicks auf Links

Skepsis ist etwa angebracht, wenn man ein Wahlprogramm herunterladen möchte, vorher aber erst persönliche Daten eingeben soll. Dies sei ebenso unüblich wie unnötig - egal wie authentisch Internetadresse, Layout und Logo der Seite auf den ersten Blick erscheinen mögen.

Misstrauisch werden sollte man laut BSI ebenso bei E-Mails, die angeblich von einer Partei oder von einem Kandidaten kommen und den Empfänger auffordern, für weitere Informationen auf einen Link zu klicken. Öffnet sich dann aber erst einmal ein Eingabeformular und werden persönliche Daten gefordert, versucht man besser, die Informationen auf anderem Wege zu erhalten.

Adresse der Webseite überprüfen

Wer sich nicht sicher ist, ob er tatsächlich die richtige Seite vor sich hat, sollte die Adresse bei mehreren Quellen miteinander vergleichen, rät das BSI. Praktisch in diesem Zusammenhang: Viele soziale Netzwerke setzen ein Häkchen hinter den Namen, wenn sie den Nutzer eines Accounts verifiziert haben.

Jörg Schamberg / Quelle: DPA

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