Kriminelle Trittbrettfahrer

BSI warnt: Schadsoftware hinter Daten-Downloads von Politikern

Neugierige, die angeblich echte Dokumente von Politikern und Promis im Internet herunterladen möchten, könnten sich laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Schadsoftware von Kriminellen auf den eigenen Rechner laden.

Jörg Schamberg, 21.01.2019, 12:16 Uhr (Quelle: DPA)
Virus© pixel dreams / Fotolia.com

Berlin - Nach dem Datenklau bei knapp tausend Politikern und Prominenten versuchen Kriminelle, Betroffenen wie Neugierigen über angeblich echte Dokumente Schadsoftware unterzuschieben. Wer also im Internet angebliche Datenpakete zur eigenen oder einer gesuchten Person findet, sollte diese weder herunterladen noch öffnen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

BSI berät vom Datenklau Betroffene per Hotline und Mail

Unmittelbar Betroffenen bietet die Behörde eine allgemeine Beratung über die kostenlose Hotline 0800/27 41 000 an. Wer noch feststellen lassen möchte, ob er betroffen ist, sollte den Angaben zufolge per Mail (oeffentlichkeitsarbeit@bsi.bund.de) eine schriftliche Anfrage ans BSI stellen.

Der Hacker "0rbit" hatte im Dezember bei Twitter täglich neue Daten von Politikern, Journalisten und Prominenten veröffentlicht. Ein Schüler aus dem hessischen Homberg (Ohm) wurde festgenommen und hat die Tat gestanden.

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