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BSI warnt: Internetsurfen immer gefährlicher

Schadsoftware lauere nicht mehr wie früher vor allem als Anhang oder hinter einem Link in E-Mails, warnte Virenexperte Dirk Häger vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Montag auf der Computermesse CeBIT in Hannover.

11.03.2014, 09:31 Uhr (Quelle: DPA)
CeBIT© CeBIT

Internetnutzer müssen sich laut IT-Sicherheitsexperten zunehmend auf Gefahren während des Surfens im Netz einstellen. Schadsoftware lauere nicht mehr wie früher vor allem als Anhang oder hinter einem Link in E-Mails, warnte Virenexperte Dirk Häger vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Montag auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Auf dem Vormarsch seien Risiken, die über Webserver verteilt werden - sie beherbergen im Netz etwa die Informationen von Internetauftritten.

Augen auf bei jedem Klick

"Webserver sind das Einfallstor Nummer eins", sagte Häger. In Deutschland lauerten auf knapp 3 Prozent der Webseiten Schadsoftware oder ähnlich gefährliche Inhalte, die etwa das Ausspähen von Rechnern ermöglichten. Dieser Wert liege leicht über dem weltweiten Schnitt (2,3 Prozent). Manchmal genüge schon ein Klick auf eine Werbung, die auf einer Seite geschaltet ist.

Wichtig sei es, seine eigene Software regelmäßig auf Sicherheitsupdates zu überprüfen und die nötigen Programmergänzungen zu installieren. Das biete einen weitreichenden Schutz. Für Firmen sei es wichtig, auch das Surfen und nicht nur die E-Mail-Flut mit Sicherheitsschutzwällen (Firewalls) zu überwachen.

(Hayo Lücke)

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