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BSI warnt: Erst 20 Prozent der eingesetzten Fritz!Boxen aktualisiert

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat allen Nutzern einer Fritz!Box eindringlich empfohlen, die vom Hersteller AVM bereitgestellten Firmware-Updates zu installieren.

12.02.2014, 07:56 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat allen Nutzern einer Fritz!Box eindringlich empfohlen, die vom Hersteller AVM bereitgestellten Firmware-Updates zu installieren. Sie beseitigen einen Fehler im Fernzugriff, der unter bestimmten Umständen einen unberechtigten Zugriff von externen Angreifern über die Fernwartungsfunktion ermöglicht. Das BSI warnt zudem, dass nach Angaben von AVM aktuell nur rund 20 Prozent der Anwender das Update eingespielt hätten.

Ohne Update wird es gefährlich

Allen Nutzern sei dringend zu empfehlen, die Updates umgehend zu installieren. In Richtung aller Provider, die ihren Kunden eine Fritz!Box bereitgestellt haben - dazu zählen unter anderem auch die Kabelnetzbetreiber - forderte das BSI ein schnellstmögliches Bereitstellen des Sicherheitsupdates. Denn neben des Missbrauchs des Fernzugriffs sei es auch möglich, Zugangsdaten zu E-Mail-Konten, zum Google-Account oder anderen Online-Diensten auszulesen, sofern der Anwender diese in der Fritz!Box hinterlegt hat.

Für die bereits aktualisierten Fritz!Boxen steht die jeweils aktuelle Firmware auf der AVM-Homepage zum Download zur Verfügung, kann aber auch sehr einfach direkt über die Oberfläche des Routers installiert werden. Dafür hat AVM ein passendes Video bereitgestellt.

(Hayo Lücke)

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