IT-Sicherheit

BSI warnt: E-Zigarette schleust als trojanisches Pferd Malware auf den Rechner

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mitteilt, sind E-Zigaretten unter bestimmten Umständen für den heimischen Rechner schädlich. Die elektronischen Glimmstängel können auch als Trojaner zur Verbreitung von Malware eingesetzt werden.

Marcel Petritz, 31.05.2016, 11:34 Uhr
Virus© pixel dreams / Fotolia.com

Bonn - Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) macht auf eine neue mögliche Bedrohung durch Cyber-Kriminelle aufmerksam: Auch über eine E-Zigarette kann per USB-Verbindung Schadcode auf den Rechner gelangen.

Kaum Schutz möglich

Dazu muss die elektronische Zigarette allerdings zuvor entsprechend präpariert werden, der Schadcode versteckt sich in einem Mikrochip des Geräts. Die Infizierung erfolgt sobald die E-Zigarette zum Aufladen des Akkus per USB mit dem Computer verbunden wird. Der Vorteil für die Angreifer: Die Schadsoftware wird ohne Umwege in das System geschleust, auch eine Firewall ist in diesem Fall nach Angaben des BSI wirkungslos.

Um sich vor Angriffen dieser Art zu schützen, empfiehlt das BSI bei der Verwendung von USB-Geräten Vorsicht walten zu lassen. Geräte unbekannter oder zweifelhafter Herkunft sollten nicht mit dem Rechner verbunden werden. Dazu zählen auch Schreibtisch-Gadgets wie Mini-Ventilatoren.

Sichere Nummer: USB-Ladegerät für die Steckdose

Wer das Risiko einer Infektion gänzlich ausschließen will, ist mit der Anschaffung eines USB-Ladegeräts für die klassische Steckdose gut beraten.

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