Security

BSI: Opfer geknackter E-Mail-Konten werden zügig informiert

Massiver Datendiebstahl: Etwa 18 Millionen E-Mail-Adressen samt Passwörtern sind in kriminelle Hände gelangt. Das BSI will erläutern, wie Betroffene in Deutschland informiert werden sollen.

07.04.2014, 08:54 Uhr (Quelle: DPA)
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Die in Deutschland Betroffenen des gigantischen Datenklaus von insgesamt 18 Millionen E-Mail-Adressen sollen möglichst rasch informiert werden.

Montag ab 11.30 Uhr

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) will das Verfahren am Montag ab 11.30 Uhr in Bonn vorstellen. In den vergangenen Tagen war an einer datenschutzkonformen Lösung mit den Providern gearbeitet worden. Von dem jüngsten Diebstahl von 18 Millionen E-Mail-Adressen sind mindestens drei Millionen deutsche Nutzer betroffen.

Das vom BSI entwickelte Warnverfahren soll nach bisherigem Stand dem von Januar ähneln, als der Zugriff Krimineller auf 16 Millionen Daten-Konten ans Licht gekommen war. Damals hatte das BSI einen Sicherheits-Check im Netz eingerichtet. Nutzer konnten dort ihre Mail-Adresse angeben und prüfen, ob sie betroffen waren. Die Website war mehrfach unter dem Ansturm der Nutzer zusammengebrochen.

(Christian Wolf)

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