News

BSI kämpft mit Finanzproblemen: Projekte mit externen Dienstleistern gestoppt

Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik, Deutschlands zentrale IT-Sicherheitsbehörde, muss vorerst aufgrund eines Bundestags-Beschlusses auf rund 28 Millionen Euro verzichten. Das entspricht einem Drittel des Jahresbudgets.

04.08.2014, 17:46 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Deutschlands zentrale IT-Sicherheitsbehörde hat nach Informationen des "Handelsblatts" finanzielle Probleme. Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe alle Projekte mit externen Dienstleistern gestoppt, weil durch einen Bundestags-Beschluss rund 28 Millionen Euro im Budget des BSI vorerst eingefroren seien, schrieb die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Umfeld der Bonner Behörde. Dies betreffe rund ein Drittel des Jahresbudgets.

Kein Zugriff mehr auf angesparte Gelder des Vorjahres

Das Bundesinnenministerium nannte am Montag keine Details, bestätigte aber, dass die Behörden des Bundes nach dem Beschluss der Haushälter nicht mehr auf angesparte Gelder des Vorjahres zurückgreifen können. Für das Bundesinnenministerium und seine Behörden - wie etwa das BSI - summierten sich die nicht verfügbaren Mittel auf 240 Millionen Euro. Betroffen seien allerdings sämtliche Ministerien und Bundesbehörden. Das BSI sichert die Kommunikationsnetze der Bundesregierung und berät zudem Unternehmen und Privatanwender.

(Jörg Schamberg)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang