Nordwestmecklenburg

Breitbandausbau im größten Förderprojekt des Bundes gestartet

Mit Fördermitteln von 113 Millionen Euro beteiligt sich der Bund am Breitbandausbau im Landkreis Nordwestmecklenburg. In der relativ dünn besiedelten Region sollen flächendeckend Glasfaser-Leitungen bis zu den Häusern verlegt werden.

Glasfaserkabel© zentilia / Fotolia.com

Berlin – Den offiziellen Startschuss für das bislang größte Projekt im Rahmen der Breitbandausbauförderung des Bundes hat am Donnerstag Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Timmendorf auf der Insel Poel im Landkreis Nordwestmecklenburg mit einem symbolischen Spatenstich gegeben.

Bund gibt Fördermittel in Höhe von 113 Millionen Euro

In insgesamt 81 Gemeinden in dem Landkreis sollen die Bauarbeiten für den Breitbandausbau nun zeitversetzt beginnen. Es gebe 14 Projektgebiete in der Region. Ziel sei die flächendeckende Glasfaserverlegung bis zu den Häusern der Bürger. Unter dem Strich sollen fast 6.000 Kilometer Glasfaser-Leitungen verlegt werden. Die Investitionen liegen bei insgesamt 180 Millionen Euro, der Bund stellt Fördermittel in Höhe von 113 Millionen Euro zur Verfügung. Die Arbeiten sollen Ende 2020 fertiggestellt sein.

Internet mit mindestens 50 Mbit/s für mehr als 36.000 Haushalte

"In Zukunft profitieren mehr als 36.000 Haushalte, 4.800 Unternehmen und 62 Schulen in Nordwestmecklenburg von einer modernen Glasfaser-Infrastruktur", so Minister Scheuer.

Der an der Grenze zu Schleswig-Holstein liegende Ostsee-Landkreis Nordwestmecklenburg ist mit rund 150.000 Einwohnern relativ dünn besiedelt. Flächenmäßig ist er mit ca. 2.100 Quadratkilometern bundesweit einer der größten Kreise. Bislang hat der Bund für den Breitbandausbau in Deutschland über vier Milliarden Euro Fördermittel bewilligt.

Jörg Schamberg

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