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Breitbandausbau: Auktionserlöse gehen je zur Hälfte an Bund und Länder

Mit dem Erlös aus der Versteigerung der frei gewordenen 700-Megahertz-Frequenzen soll der Breitbandausbau finanziert werden. Erst einmal fließt die Hälfte in den Bundeshaushalt, die andere bekommen die Länder.

12.12.2014, 08:14 Uhr (Quelle: DPA)
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Der Ausbau des schnellen Internets soll von Bund und Ländern mit zusätzlichen Mitteln gefördert werden. Dafür sollen die Erlöse einer anstehenden Frequenzen-Versteigerung je zur Hälfte an den Bund und die Länder gehen.

50 Mbit/s bis 2018 flächendeckend

Das teilte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag in Berlin mit. Die Erlöse sollen nach Abzug der Kosten den Breitbandausbau fördern. Für eine Versteigerung freiwerdender 700-Megahertz-Frequenzen im ersten Halbjahr 2015 sind laut Merkel nun die Weichen gestellt.

Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, bis 2018 flächendeckend Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde zu erreichen. Bundesweit sind solche schnellen Zugänge aktuell für knapp zwei Drittel der Haushalte verfügbar.

Vor allem in dünn besiedelten Gebieten soll Drahtlostechnik eingesetzt werden, statt Kabel zu vergraben. Eine Vollabdeckung mit 50 Megabit erfordert laut Schätzungen Investitionen von bis zu 20 Milliarden Euro.

(Peter Giesecke)

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