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Breitband-Förderungen und NetCologne-RWE-Kooperation: Windeck und Eitorf erhalten Glasfaser

Fördermittel und eine Kooperation von NetCologne und RWE haben es möglich gemacht, dass die beiden Gemeinden Windeck und Eitorf am Rand des Rhein-Sieg-Kreises breitbandige Internetanschlüsse über Glasfaser erhalten haben.

31.10.2014, 09:06 Uhr
netCologne© netCologne

Fördermittel und eine Kooperation von NetCologne und RWE haben es möglich gemacht, dass die beiden Gemeinden Windeck und Eitorf am Rand des Rhein-Sieg-Kreises breitbandige Internetanschlüsse über Glasfaser erhalten haben.

Fördermittel nicht für alle Haushalte

"Den Haushalten in Eitorf, die als extrem unterversorgt galten, konnten wir dadurch zu schnellem Internet verhelfen", erklärte Bürgermeister Rüdiger Storch. "Für die übrigen 65 Prozent der Haushalte musste eine andere Lösung her."

Um die Haushalte in Eitorf mit Breitband-Internet zu versorgen, die keinen Anspruch auf Fördermittel hatten, wurde eine Infrastrukturpartnerschaft gebildet. Dadurch bietet NetCologne jetzt sogar erstmals Internetzugänge in dieser Gegend an.

NetCologne verlegt Glasfaser in RWE-Leerrohren

In Windeck haben NetCologne und RWE in einem ersten Ausbauschritt rund 7.000 Haushalte und 650 Gewerbebetriebe mit Glasfaserleitungen angebunden. Ein Jahr später folgte dann der Startschuss für weitere Ortsteile, sodass heute knapp 80 Prozent der Windecker Bürger über das NetCologne-Netz surfen können.

Für die Verlegung der Glasfaserkabel wurden unter anderem vorhandene Leerrohre des Energieversorgers RWE genutzt. Eine separate Verlegung wäre aufgrund der aufwändigen Tiefbauverfahren sehr teuer geworden.

In beiden Gemeinden sind über das neue Glasfasernetz Downloads mit bis zu 50 Mbit/s möglich. Später wird sich die Geschwindigkeit sogar auf bis zu 100 Mbit/s erhöhen lassen. NetCologne rechnet mit dem Sommer 2015 dafür.

(Peter Giesecke)

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