Erneute Rückrufaktion

Brandgefahr: HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück

Der Computerhersteller HP hat erneut eine Rückrufaktion für Notebook-Akkus gestartet. Aktuell sollen 100.000 Akkus wegen Überhitzungsgefahr ausgetauscht werden. Verschiedene Marken seien betroffen.

Jörg Schamberg, 25.01.2017, 15:47 Uhr (Quelle: DPA)
HP© Hewlett-Packard

Palo Alto - Wegen Feuergefahr ruft der Computerhersteller HP über 100.000 Notebook-Batterien zurück. Die Akkus könnten überhitzen und stellten eine Verletzungsgefahr durch Feuer und Verbrennungen dar, teilte der Computerhersteller mit. Betroffen seien Rechner der Marken Compaq und Compaq Presario, HP ProBook, Envy und Pavilion, die von März 2013 bis Oktober 2016 verkauft wurden. Die Akkus seien auch separat als Zubehör in den Handel gekommen.

HP hatte bereits 2016 eine Rückrufaktion gestartet

HP hatte erst vor rund sieben Monaten eine Rückrufaktion von gut 41.000 Notebook-Batterien eingeläutet. Damals waren auch Geräte von Sony betroffen. Selbst wer ohne negativen Befund 2016 seine Akkus hat prüfen lassen, solle dies jetzt erneut tun, forderte HP seine Kunden auf. Der Einsatz der Akkus solle unverzüglich eingestellt werden. HP werde in entsprechenden Fällen für Ersatz sorgen.

Nach Auskunft der amerikanischen Verbraucherschutzorganisation CPSC handelt es sich bei den schadhaften Batterien um Akkus mit Bauteilen von Panasonic. Lithium-Ionen-Akkus haben in der Vergangenheit wegen Brandgefahr immer wieder zu teils großangelegten Rückrufaktionen geführt. Erst zu Beginn dieser Woche veröffentlichte Samsung seinen Analysebericht - der Konzern hatte im Herbst wegen schadhafter Batterien sein neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy Note 7 komplett vom Markt nehmen müssen.

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