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Brandgefahr: HP ruft Notebook-Akkus zurück

Hewlett-Packard ruft weltweit knapp 16.000 Notebook-Akkus zurück. Bereits die zweite Rückrufaktion innerhalb von sechs Monaten.

21.04.2006, 15:28 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Hewlett-Packard ruft weltweit rund 15.700 Notebook-Akkus zurück, die sich überhitzen und in Brand geraten könnten. Das ist bereits die zweite Rückrufaktion von HP-Akkus innerhalb von einem halben Jahr.
Defekte Modelle
Die betroffenen Batterien besitzen die Barcode-Bezeichnung "L3" und kommen in Notebooks von HP und Compaq zum Einsatz. Sie wurden im Januar vergangenen Jahres in China produziert. In 20 Fällen soll es zur Überhitzung des Akkus gekommen sein, die in einem Fall zu leichten Verletzungen führte. Betroffen sind die Pavilion-Laptops mit den Modellnummern "dv1xxx" und "ze2xxx", HP-Compaq-Modelle vom Typ "nx48xx" und Compaq-Presario-Geräte mit den Nummern "V2xxx" und "M2xxx".
Wer ein Notebook mit einem fehlerhaften Akku aus der L3-Serie besitzt, sollte diesen Akku nicht mehr benutzen und ihn aus dem Notebook entfernen. Das Notebook kann auch ohne Akku über das Netzteil weiter betrieben werden. Den Kunden verspricht HP kostenlosen Ersatz innerhalb von drei bis fünf Werktagen in den USA und Kanada und sieben bis zehn Werktagen für weltweite Lieferungen.
Kostenloser Austausch
Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Konzern schon einmal 135.000 Notebook-Akkus zurückgepfiffen. Aber auch Apple und Dell hatten schon ähnliche Probleme mit defekten Akkus.
Weitere Informationen und den Austausch-Service gibt es hier.

(Denise Bergfeld)

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