Notebooks

Brandgefahr: Asus ruft Notebook-Akkus zurück

Bei den Notebooks der Serien X51 und Pro52 tauscht Asus nun einige Akkus aus. Sie können überhitzen und in Brand geraten. Ob betroffen oder nicht, zeigt ein Check über die Asus Website.

14.10.2009, 14:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Erst kürzlich warnte Acer vor Hitzeproblemen in einigen Notebooks, die aber nichts mit dem Akku zu tun hatten. Jetzt hat Asus genau für dieses Bauteil eine Rückrufaktion gestartet. Betroffen sind Notebooks der Asus Serien X51 und Pro52.
Akkus können brennen
Ungefährlich ist das Problem offenbar nicht. Wie Asus per Pressemitteilung und im Support-Bereich der Website warnt, können einige der in den genannten Laptops verbauten Akkus "nach langem Gebrauch überhitzen und eine potentielle Feuergefahr darstellen". Betroffen sind einige Akkus in den X51 und Pro52 Modellen, die 2007 ausgeliefert wurden. Die Besitzer solcher Notebooks sollen nun kostenlos einen Ersatz-Akku erhalten.
Nicht alle Akkus betroffen
Ob auch der Akku im eigenen Notebook in Brand geraten kann, lässt sich anhand der Seriennummer von Notebook und Akku über die Asus Website ermitteln. Wie der taiwanesische Computer-Hersteller mitteilt, sollen sich Kunden die letzten neun Stellen der Akku-Seriennummer notieren, falls diese mit "07G016QG1865M00A" beginnt, und anschließend den Akku bis zur endgültigen Klärung nicht mehr verwenden. In einem zweiten Schritt kann der Notebook-Besitzer die Nummern zur Prüfung in ein Formular eintippen. Ist der Akku betroffen, wird dieser eingeschickt und durch Asus gegen einen neuen ausgetauscht.
"ASUS entschuldigt sich für etwaige Unannehmlichkeiten, die durch einen Austausch entstehen. Für ASUS ist die Sicherheit und Zufriedenheit des Kunden oberstes Gebot. Der rasche Austausch betroffener Produkte ist daher sehr wichtig für uns", kommentiert der Hersteller. Wer noch Fragen hat, kann unter der Nummer 01805/010920 für 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz die Asus Hotline erreichen.

(Saskia Brintrup)

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