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Blackstone rüttelt an Rickes Chefsessel

US-Finanzinvestor Blackstone, der mit 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom beteiligt ist, drängt angeblich auf eine Ablösung von Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke.

21.09.2006, 18:31 Uhr
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Der US-Finanzinvestor Blackstone soll auf eine Ablösung des Telekom-Chefs Kai-Uwe Ricke drängen, das berichtet das Manager-Magazin in seiner neuen Ausgabe, die am kommenden Freitag erscheint. Das Magazin beruft sich dabei auf Informationen aus Aufsichtsratkreisen.
"Nicht gerade erfreut"
Der Finanzinvestor Blackstone ist mit 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom beteiligt und soll dem Management nicht mehr zutrauen, den Aktienkurs wieder in höhere Bahnen zu lenken. Seit dem Einstieg bei der Deutschen Telekom im April habe der Beteiligungsfond von Blackstone rund 500 Millionen Euro verloren. "Der Beginn dieses Engagements hat uns nicht gerade erfreut", zitiert das Magazin den Blackstone-Chef Stephen Schwarzmann.
500 Millionen Euro verloren
Laut dem Magazin-Bericht zweifeln auch andere Aufsichtsräte daran, ob sie der anstehenden Vertragsverlängerung Rickes im November zustimmen sollen. Als interne Anwärter auf den Chefsessel des Ex-Monopolisten sollen Finanzchef Karl-Gerhard Eick und T-Mobile-Leiter René Obermann gelten. Ein externer Kandidat sei auch British Telecom-Chef Ben Verwaayen.

(Denise Bergfeld)

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