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Blackberry soll auch China erobern

Kleiner Taschencomputer soll künftig auch über das führende chinesische Mobilfunkunternehmen Cina Mobil Communications vertrieben werden.

14.05.2006, 15:11 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Die bislang vor allem in den USA erfolgreich vermarkteten Blackberry-Taschencomputer sollen bald auch China erobern. Wie der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) in New York mitteilte, will er sein Produkt im Reich der Mitte gemeinsam mit dem führenden chinesischen Mobilfunkunternehmen China Mobil Communications vertreiben.
Dabei wollten beide Partner in einem ersten Schritt Kunden aus verschiedenen Ländern gewinnen, die in China geschäftlich tätig seien. China Mobile werde den Blackberry-Dienst aber bald auch landesweit für chinesische Kunden anbieten und die dafür notwendigen SIM-Karten liefern, kündigte RIM an. Ab wann die Geräte und Dienste genau zur Verfügung stehen, will das Unternehmen später bekannt geben.
Die Besitzer der mobilen Blackberry-Geräte können neben der klassischen Mobiltelefonie über SMS-Kurznachrichten kommunizieren, drahtlos E-mails senden und empfangen, im Internet surfen und mobile Datendienste nutzen. In Nordamerika werden die Blackberry-Dienste vor allem von Unternehmen genutzt, um die Kommunikation mit ihren Mitarbeitern zu erleichtern.

(Hayo Lücke)

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