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BlackBerry geht gegen Analysten-Bericht über Handy-Rückgaben vor

Der Finanzfirma Detwiler Fenton zufolge wird das BlackBerry Z10 häufig zurückgegeben, da die Kunden nicht zufrieden mit der Bedienung seien. Laut BlackBerry ist das nicht richtig: Das Unternehmen schaltet nun die Börsenaufsicht ein.

12.04.2013, 16:46 Uhr (Quelle: DPA)
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Der um seine Zukunft kämpfende Smartphone-Pionier BlackBerry schaltet nach einem Analysten-Bericht über abgeblich ungewöhnlich hohe Rückgabe-Quoten bei seinem neuesten Handy-Modell die Börsenaufsicht ein. Die Darstellung sei "entweder ein grober Fehler bei der Auswertung der Daten oder eine mutwillige Manipulation", erklärte BlackBerry-Chef Thorsten Heins am Freitag. Die Rückgaben beim neuen Smartphone Z10 lägen auf dem allgemeinen Niveau der Branche und seien nicht höher als erwartet.

BlackBerry: Kunden sind zufrieden

Das Z10 mit Touchscreen-Bedienung ist nach massiven Absatzeinbrüchen der wichtigste Hoffnungsträger von BlackBerry. Mehrere Branchenbeobachter hatten sich negativ über den US-Marktstart des Modells geäußert. Die Finanzfirma Detwiler Fenton schrieb, dass bei mehreren Händlern viele Geräte wieder zurückgegeben würden, weil die Käufer mit der Bedienung unzufrieden seien. "In mehreren Fällen übersteigen die Rückgaben nun die Verkäufe - ein Phänomen, dass wir noch nie gesehen haben", zitierte die Finanznachrichtenagentur "Bloomberg" den Bericht.

Auch ein Analyst von ITG Investment Research berichtete von einem schwachen US-Start mit abnehmendem Interesse. Die BlackBerry-Aktie verlor daraufhin am Donnerstag knapp acht Prozent. Der aus Deutschland stammende Konzernchef Heins erklärte, die Verkäufe entsprächen den Erwartungen und die Kunden seien nach vorliegenden Informationen zufrieden mit ihren Geräten. BlackBerry werde die US-Börsenaufsicht SEC und ihre kanadischen Kollegen aus Ontario bitten, die Berichte unter die Lupe zu nehmen.

(Saskia Brintrup)

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