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BlackBerry-Chef: Einen Billig-BlackBerry wird es nicht geben

BlackBerry will seinem Anspruch als Premium-Marke auch in Zukunft treu bleiben. Das machte BlackBerry-Chef Thorsten Heins auf einer Konferenz in Waterloo deutlich. Dennoch wolle man günstigere Modelle auf den Markt bringen.

12.03.2013, 08:01 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Günstig ja, billig nein – so lautet die Antwort von BlackBerry-Chef Thorsten Heins auf die Frage nach einer Ausweitung des Geräte-Portfolios in das Niedrigpreis-Segment. Vor allem in Schwellenländern wie Indien oder Indonesien will BlackBerry künftig erschwinglichere Smartphones mit dem neuen Betriebssystem BlackBerry 10 anbieten, erklärte Heins laut "Bloomberg" auf einer Konferenz im kanadischen Waterloo.

Kein Wettbewerb im Billig-Segment

Dies bedeute allerdings nicht, dass man asiatische Massenhersteller wie Huawei oder ZTE auf der 50- bis 60-Dollar-Ebene herausfordern werde. "Das ist nicht BlackBerry", so Heins mit Blick auf den hauseigenen Premium-Anspruch. "Man muss verstehen, wo man spielt und darf sich nicht in Segmente drängen lassen, die weder den eigenen Ansprüchen noch den Interessen der Anteilsnehmer dienlich sind", so der deutsche Konzernchef.

Das Z10 verkaufe sich in Indien trotz eines Preises von umgerechnet rund 800 Dollar bereits außergewöhnlich gut. Zu seiner eigenen Überraschung seien die Bestände des neuen Flaggschiffs innerhalb von zwei Tagen nach Marktstart ausverkauft gewesen, sagte Heins. Man setze nun alles daran, schnellstens nachzulegen.

Weitere BlackBerry-10-Modelle sind für das laufende Jahr angekündigt. Diese sollen allesamt über LTE-Unterstützung verfügen und sich in attraktiven, aber auch lukrativen, Preisspannen bewegen.

(Christian Wolf)

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