Security

BKA warnt vor neuer Betrüger-Masche

Im Internet angebotene Waren werden immer häufiger mit gefälschten Schecks bezahlt. Genaue Prüfung ist Trumpf.

14.07.2005, 17:22 Uhr
Internet© rajareddy / Fotolia.com

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat vor einer neuen Masche von Scheckbetrügern aus dem Ausland gewarnt. Es würden derzeit zunehmend Fälle registriert, in denen im Internet angebotene Waren mit gefälschten Schecks bezahlt würden, teilte das BKA heute in Wiesbaden mit.
Die Betrüger nehmen demnach Kontakt mit den Verkäufern auf, akzeptieren den Preis und schicken danach Schecks an die Opfer, "die meist kopierte oder gescannte Totalfälschungen von Zahlungsanweisungen irischer Geldinstitute sind". Die Schecks würden dabei unter einem Vorwand weit über dem vereinbarten Kaufpreis ausgestellt. Die Opfer werden deshalb aufgefordert, die "Überzahlungen" über das Geldtransfer-Unternehmen Western Union zurück zu überweisen.
Genau prüfen
In Deutschland sind laut BKA mittlerweile mehrere hundert solcher Fälle bekannt geworden. Die Behörde rät daher, Überweisungen erst vorzunehmen, wenn die Bank die Echtheit eines zugeschickten Schecks bestätigt habe. Zudem solle darauf geachtet werden, dass die Gutschrift des Scheckbetrags vorläufig erfolge und wieder storniert werden könne. Wem eine entsprechende Scheckbezahlung angeboten wurde, soll sich in jedem Fall an die Polizei wenden.

(Hayo Lücke)

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