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BKA geht schärfer gegen Kinderpornos im Web vor

Das Bundeskriminalamt unterzeichnete dazu am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung mit den Internetbeschwerdestellen FSM, eco und jugendschutz.net sowie der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien.

22.11.2007, 16:16 Uhr
Internet© Anterovium / Fotolia.com

Der Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet soll weiter verstärkt werden. Das Bundeskriminalamt (BKA) unterzeichnete dazu am Donnerstag in Wiesbaden eine Kooperationsvereinbarung mit den Internetbeschwerdestellen FSM, eco und jugendschutz.net sowie der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien.
Arbeit wird intensiviert
Die bereits seit Jahren bestehende Zusammenarbeit bei der Verfolgung von Hinweisen auf kinderpornografische Inhalte im Internet solle durch eine verstärkte Koordination noch effektiver werden, erklärte das BKA.
In Deutschland haben Bürger den Angaben zufolge neben einer Anzeige bei der Polizei auch die Möglichkeit, strafbare oder jugendgefährdende Inhalte bei Internet-Beschwerdestellen zu melden.
Bereits Erfolge
Der Informationsaustausch führte bereits in der Vergangenheit zu Erfolgen. So wurde laut BKA im Jahr 2005 ein 29-jähriger Mann wegen bandenmäßiger Verbreitung von Kinderpornos im Internet zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Auslöser der Ermittlungen war demnach eine Anzeige des eco-Verbandes beim BKA gewesen.

(Hayo Lücke)

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