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BITKOM: Smartphone-Boom setzt sich 2012 fort

Smartphones verkauften sich hierzulande im vergangenen Jahr erfolgreicher als gedacht: Insgesamt 11,8 Millionen Smartphones wurden in Deutschland abgesetzt. Die Branche rechnet auch 2012 mit einem Anhalten des Booms.

09.01.2012, 13:02 Uhr (Quelle: DPA)
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Der Markt mit Smartphones hat 2011 rasant zugelegt und verdrängt immer mehr das Geschäft mit herkömmlichen Mobiltelefonen. Insgesamt 11,8 Millionen Smartphones seien im vergangen Jahr in Deutschland verkauft worden, teilte der Branchenverband BITKOM am Montag mit. Das seien 31 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Absatz herkömmlicher Handys sei dagegen um 19 Prozent auf 15,6 Millionen Stück zurückgegangen. 43 Prozent aller in Deutschland verkauften Mobiltelefone seien inzwischen Smartphones. Der Anteil am Umsatz liegt sogar bei zwei Dritteln. Mit 4,1 Milliarden Euro stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent.

Smartphone-Verkäufe übertreffen Prognosen

"Die Smartphone-Verkäufe haben unsere ohnehin optimistischen Prognosen noch einmal weit übertroffen", erklärte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Der Verband war zuvor von einem Absatz von 10 Millionen Stück für 2011 ausgegangen.

Auch für dieses Jahr dürften die Aussichten rosig sein: Der amerikanische Branchenverband CEA geht für 2012 von einem Umsatzwachstum von weltweit 22 Prozent aus. Auf der von der CEA ausgerichteten Consumer Electronics Show in Las Vegas haben in dieser Woche viele großen Hersteller neben zahlreichen Neuheiten auch neue Smartphones mit im Gepäck.

Apples iPhone verhalf Smartphones zum Durchbruch

Zum Durchbruch hat dem Smartphone nach einhelliger Einschätzung der Branche damals Apples iPhone verholfen, das an diesem Montag fünf Jahre alt wird. Mit seinem großen, berührungsempfindlichen Display und einfachem Bedienkonzept hat das iPhone die mobile Datendienste wie Navigation oder den Zugriff aufs Internet oder Soziale Netzwerke erst salonfähig gemacht. Die Angaben des BITKOM stützen sich auf Erhebungsmaterial des European Information Technology Observatory (Eito).

(Jörg Schamberg)

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