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BITKOM: Ohne Suchmaschinen geht nichts mehr

Deutsche Internetnutzer stellen jede Woche durchschnittlich rund 50 Suchanfragen bei Google, Bing und Co. Männer sind dabei deutlich aktiver als Frauen, ergab eine aktuelle Umfrage des Branchenverbandes BITKOM.

09.10.2010, 16:46 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Suchmaschinen sind einer der Grundpfeiler der Web-Gesellschaft. Ohne ihre wegweisende Hilfe wäre das Internet ein undurchdringbarer Irrgarten und würde in der heutigen Form vermutlich nicht existieren. Mittlerweile gehört die regelmäßige Befragung von Google, Bing, Yahoo und Co daher zur alltäglichen Routine. Wie häufig deutsche Internetnutzer auf Suchmaschinen zurückgreifen, hat der Branchenverband BITKOM in seinem Webmonitor, einer aktuellen Umfrage mit 1.003 Teilnehmern ab 14 Jahren, durch das Marktforschungsinstitut Forsa untersuchen lassen.

17 unterschiedliche Themen pro Woche

Demnach stellt jeder Online-Nutzer pro Woche durchschnittlich rund 50 Suchanfragen zu 17 unterschiedlichen Themen. Männer sind dabei deutlich aktiver als Frauen. Während männliche Surfer wöchentlich im Schnitt 22 Themen recherchierten, begnügten sich ihre weiblichen Pendants mit lediglich zehn Angelegenheiten.

Wie üblich in Sachen IT und Internet sind zudem jüngere Anwender weitaus aktiver, als ältere. Während 14- bis 29-Jährige circa 25 Mal in der Woche eine Suchmaschine aufrufen, sind über 60-Jährige im Durchschnitt lediglich sechs Mal wöchentlich beim Eintippen eines Schlagwortes anzutreffen. Eine verschwindend-geringe Minderheit von drei Prozent aller Internetnutzer gab darüber hinaus an, niemals auf eine Online-Suche zurückzugreifen. Die restlichen 97 Prozent favorisieren hingegen vorwiegend indexbasierende Suchmaschinen à la Google.

(Christian Wolf)

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