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Bitkom: 340 Millionen Euro für Online-Werbung

Trotz Wirtschaftskrise wachse der Online-Werbemarkt. Im ersten Quartal dieses Jahres sei 11,2 Prozent mehr Internet-Werbung geschaltet worden als im Vorjahresquartal.

19.05.2009, 09:31 Uhr
Internet© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Umsätze bei der Werbung im Internet steigen trotz Wirtschaftskrise. Laut Hightech-Verband Bitkom wurde in Deutschland von Januar bis Februar dieses Jahres Online-Werbung im Wert von 340 Millionen Euro geschaltet.
11,2 Prozent Wachstum
Der Werbemarkt sei damit um 11,2 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal gewachsen. "Der Online-Werbemarkt wächst trotz Wirtschaftskrise weiter", sagte Achim Berg, Vizepräsident des Bitkom. "Die Stärken des Internets als Werbemedium überzeugen gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten." Die Zahl der Internetnutzer steige weiter an, zugleich wachse die Nutzungsdauer. Dadurch werde das Netz als Werbemedium attraktiver.
Die wichtigsten Werbekunden seien Telekommunikationsanbieter und Betreiber von Online-Diensten. Mit gut 86 Millionen Euro steuerten sie im ersten Quartal dieses Jahres den größten Anteil zum Online-Werbemarkt bei. Zu den Top-Fünf-Werbern zählten außerdem die Unternehmen der Touristik- und Gastronomiesparte mit einem Online-Werbebudget von insgesamt 46,1 Millionen Euro, gefolgt von Entertainment- und Medienunternehmen mit 43,5 Millionen Euro, Handel und Versandhäuser mit 41,6 Millionen Euro sowie die Finanzwirtschaft mit 40,6 Millionen Euro.
2008 Rekordjahr
Im vergangenen Jahr hatte der deutsche Markt für klassische Online-Werbung mit 1,3 Milliarden Euro eine neue Rekordmarke erreicht, so der Branchenverband. Das sei ein Plus von 29 Prozent gegenüber 2007. Damals betrugen die Netto-Werbeumsätze mit grafischer Online-Werbung 976 Millionen Euro.
Sämtliche Angaben basieren auf einer Erhebung von Thomson Media Control und umfassen alle Formen klassischer Online-Werbung mit grafischen Werbemitteln, wie Banner, Pop-Ups und Streaming Ads. Suchwort-Marketing und Affiliate-Marketing sind nicht eingeschlossen. Ausgewiesen sei der hochgerechnete Nettoumsatz, der unter anderem geschätzte Rabatte und Agenturprovisionen berücksichtigt.

(Michael Posdziech)

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