Security

Bing: Microsoft verbannt Pornos auf zweite Domain

Um Kinderaugen leichter vor pornografischen und anderen ungeeigneten Inhalten zu schützen, lagert Microsoft diese auf eine andere Domain aus.

16.06.2009, 15:30 Uhr
Microsoft© Microsoft

Wie andere Suchmaschinen bietet auch Bing von Microsoft Möglichkeiten, um pornografische oder andere für Kinderaugen ungeeignete Inhalte aus den Suchergebnissen herauszufiltern. Damit dies künftig noch einfacher möglich ist, haben sich die Redmonder etwas Neues einfallen lassen.
Inhalte einfacher filtern
Der Erwachsenen-Content wird nun auf die Domain explicit.bing.net verbannt und soll sich daher einfacher blockieren lassen. Der Nutzer muss dann nicht mehr an die korrekten Safe Search Einstellungen denken und kann stattdessen einfach die Inhalte von dieser Domain sperren. Ohne den Filter soll der Anwender jedoch keinen Unterschied bemerken.
Darüber hinaus gibt Microsoft die Adresse explicit.bing.net in den URLs von Bildern und Videos aus, damit eventuell jugendgefährdende Inhalte einfacher von Filter-Software erfasst werden können. Wie dies in der Praxis aussieht, zeigen die Redmonder anhand eines ungefährlichen Beispiel-Fotos.
Deutsche Bing-Version mit weißer Weste
Hierzulande befindet sich Bing noch im Beta-Stadium und zeigt keinerlei Schmuddel-Inhalte an. Als Antwort auf eine passende Suchanfrage gibt Bing aus: "Der Suchbegriff führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."

(Saskia Brintrup)

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