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Bill Gates ist wieder reichster Mensch der Welt

Den Schätzungen von Bloomberg zufolge ist Bill Gates wieder der reichste Mensch der Welt. Auf der von Bloomberg erhobenen Liste der Milliardäre überholte der Microsoft-Gründer den mexikanischen Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu.

17.05.2013, 12:04 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Victoria / Fotolia.com

Microsoft-Gründer Bill Gates ist nach jahrelanger Unterbrechung wieder der reichste Mensch der Welt – jedenfalls nach Schätzungen des Finanzdienstleisters Bloomberg. Der Software-Spezialist steht seit Donnerstag in der von Bloomberg erstellten Liste der Milliardäre vor dem mexikanischen Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu. Das Vermögen von Gates wurde auf 72,7 Milliarden Dollar geschätzt, das des Mexikaners auf 72,1 Milliarden Dollar (55,8 Mrd. Euro).

Auf Forbes-Liste noch die Nummer zwei

Hintergrund ist laut Bloomberg der stark gestiegene Aktienkurs von Microsoft - mit Gates als Großaktionär. Dagegen habe das Vermögen von Carlos Slim Helu unter einem neuen Gesetz in seinem Heimatland gelitten, das die Marktmacht des Telekom-Unternehmers brechen soll.

Bloomberg aktualisiert seine Liste täglich. Bekannter ist dagegen die einmal im Jahr erscheinende Rangliste des US-Magazins "Forbes". Mit Stand März ist darin noch Carlos Slim Helu die Nummer eins mit 73 Milliarden Dollar vor Gates mit 67 Milliarden Dollar und dem Modezaren Amancio Ortega ("Zara") mit 57 Milliarden Dollar. Auf Rang vier folgt Warren Buffett mit 53,5 Milliarden Dollar.

Gates selbst hat auf Vermögen verzichtet

Schon im März hatte es Spekulationen über eine baldige Rückkehr von Gates an die Spitze der Rangliste gegeben. Gates (57) hatte den Spitzenplatz in der Milliardärs-Rangliste von "Forbes" 2010 auch als Folge seiner Wohltätigkeits-Aktivitäten eingebüßt.

Das neue mexikanische Antimonopol-Gesetz könnte América Móvil direkt treffen: Der Konzern hat im Mobilfunk-Geschäft einen Marktanteil von 70 Prozent und sogar 80 Prozent bei Festnetzleitungen. Spekuliert wird unter anderem über eine mögliche Zerschlagung. Das Unternehmen ist aber auch in anderen Ländern Lateinamerikas stark und hat insgesamt gut 260 Millionen Kunden.

(Peter Giesecke)

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