Frei empfangbar

"BILD" startet eigenen TV-Sender

Der Axel Springer Konzern will unter dem Namen "BILD" noch in diesem Jahr einen eigenen Fernsehsender starten. Der neue Sender soll über Kabel, Satellit, IPTV sowie OTT frei empfangbar sein.

Jörg Schamberg, 12.04.2021, 11:50 Uhr
Bild© BILD KG

Das zum Axel Springer Konzern gehörende Boulevardblatt "BILD" soll als eigener TV-Sender im Fernsehen Einzug halten. Der Startschuss soll noch vor der im September anstehenden Bundestagswahl erfolgen. Der Sender werde frei empfangbar sein. Geplant ist die Verbreitung über Satellit, Kabel, IPTV und OTT.

Live-Berichterstattung, Dokus, Reportagen & Co.

Als Kern ist ein bis zu sechsstündiges Live-Programm angedacht, dass am Vormittag beginne. Ergänzt werde das Programm durch Dokumentationen, Reportagen und weitere Formate. Im Fokus sollen Politik, Sport, VIP, Crime und Service-Themen stehen. Bei aktuellen Themenlagen könne das aktuelle Programm jederzeit für eine Live-Berichrerstattung unterbrochen werden. Mitgenutzt würden auch die neuen Studios im Axel-Springer-Neubau.

Die Live-Sendestrecke mit News und aktuellen Themen solle zeitgleich auch bei N24 Doku, dem Sender für zeitversetztes Fernsehen von "WELT", ausgestrahlt werden. Vor dem Sendestart ist noch die Erteilung einer Sendelizenz durch die Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg erforderlich.

Axel Springer bündelt seine TV-Aktivitäten in neuer TV-Unit

Die Produktion von "BILD" werde eine neue TV-Unit der WeltN24 GmbH übernehmen. In dieser bündele Axel Springer künftig seine Fernsehaktivitäten für "WELT", "BILD" und "N24Doku". Die Inhalte für die Live-Berichterstattung sollen aus der "BILD"-Redaktion kommen. Claus Strunz, Mitglied der "BILD"-Chefredaktion wird Programmchef des Senders "BILD".

"Wir wollen Fernsehen machen, das Menschen nicht belehrt, sondern zeigt, was ist. Das Menschen eine Stimme gibt und ihnen aus der Seele spricht. 500 BILD-Reporter im ganzen Land werden unsere Zuschauer mitnehmen, ihnen live zeigen und erzählen, was geschieht, aber ihnen auch zuhören und sie zu Wort kommen lassen, wo immer sie betroffen sind", erklärt "BILD"-Chefredakteur Julian Reichelt.

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