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Biege-Test mit künstlichem Hintern: Samsung spottet per Video über Apples iPhone 6

Samsung springt auf den "#bentgate"-Zug auf und macht sich mehr oder weniger offen über Apple lustig. Der Hersteller demonstriert per Video die Stabilität des eigenen Smartphones Galaxy Note 4. Auch wenn sich jemand draufsetzt, soll das Gerät dies unbeschadet überstehen - und sich nicht verbiegen.

06.10.2014, 16:46 Uhr
Apple© Apple

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Apple wurde wegen der im Internet unter dem Hashtag #bentgate bekanntgewordenen angeblich leicht verbiegbaren iPhone 6 Plus bereits von vielen Seiten verspottet. LG sprang beispielsweise direkt auf den Zug auf und nutzte das Thema zur Werbung für das eigene, biegbare LG Flex Smartphone. Auch der weltgrößte Smartphone-Hersteller Samsung konnte sich offenbar nicht zurückhalten und veröffentlichte nun ein Video mit spöttischem Unterton, dass klar auf Apples iPhone zielt.

Galaxy Note 4 trotzt künstlichem Hintern

Samsung will in dem Video die Stabilität des eigenen Smartphones Galaxy Note 4 herausstellen. Zunächst wird im Comicstil ein animiertes Strichmännchen gezeigt, das nacheinander ein Portemonnaie, eine Kreditkarte und eine Gabel in die Gesäßtasche einer Hose verstaut und sich dann hinsetzt. Die Folge: Alle Gegenstände sind verbogen. Droht also auch dem Smartphone Gefahr, fragt Samsung? Das Galaxy Note 4 zumindest überlebt diese Tortur.

Um zu demonstrieren wie stark das Samsung-Smartphone ist, wird in ein Hightech-Testlabor umgeschaltet. Ein Drei-Punkte-Biege-Test soll die Stärke des Samsung-Mobiltelefons beweisen. Unter anderem kommt hier ein künstlicher Hintern mit einem Gewicht von 100 Kilogramm zum Einsatz. Das Hinterteil 'setzt' sich immer wieder auf das Galaxy Note 4, das diesen Prozess scheinbar unbeschadet übersteht. Samsungs Fazit: Das Galaxy Note 4 ist groß, dünn und leicht, aber stark.

Zur Ehrenrettung des iPhones-Herstellers sei vermerkt, dass Apple sich in der vergangenen Woche selbst zu Wort gemeldet hatte. Es habe nur neun Kundenbeschwerden über verbogene iPhones gegeben. Zudem bescheinigten US-Warenprüfer, dass sich das große iPhone 6 Plus doch nicht so leicht verbiegen lasse.

(Jörg Schamberg)

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