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Besitz des "Unabombers" in Web-Auktion

Da Gegenstände berühmter Mörder in den USA Höchstpreise bei Versteigerungen erzielen, soll jetzt auch Eigentum vom "Unabomber" versteigert werden, um die Angehörigen der Opfer finanziell zu entschädigen.

12.08.2006, 13:31 Uhr
Datenverkehr© Julien Eichinger / Fotolia.com

Gegenstände aus dem Besitz des "Unabombers", eines der berühmtesten Serienverbrecher der USA, sollen im Internet versteigert werden, um mit dem Erlös Hinterbliebene zu entschädigen.
Mordpläne ausgenommen
Unter anderem eine Schreibmaschine, tausende Schriftstücke, Werkzeug und eine Axt werden zum Verkauf angeboten, gab Bundesrichter Garland Burrell am Freitag (Ortszeit) bekannt. Ausgenommen seien unter anderem die Mordpläne oder Waffen des heute 64-Jährigen, der in einer beispiellosen Serie von Briefbomben in 18 Jahren drei Menschen tötete und 23 weitere verletzte.
Der Mathematiker, der nach seiner Verhaftung 1996 den Rest seines Lebens in einem Hochsicherheitsgefängnis verbringen wird, muss nach einem Gerichtsurteil 15 Millionen Dollar (knapp zwölf Millionen Euro) Entschädigung an seine Opfer beziehungsweise deren Hinterbliebene bezahlen. Wegen der Mittellosigkeit des Häftlings entschied Richter Burrell auf die Versteiergung seiner Habseligkeiten. In den USA erzielen Gegenstände berühmter Mörder bei Versteigerungen Höchstpreise.

(Hayo Lücke)

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