Gigabit-Strategie

Berlin: Telekom verpflichtet sich zu verstärktem FTTH-Ausbau

Bis Ende 2027 will die Deutsche Telekom in Berlin eine Million FTTH-Glasfaseranschlüsse mit Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s bauen. Diese Absicht hat der Bonner Konzern jetzt durch Unterzeichnung der Gigabit-Strategie Berlins bekräftigt.

Jörg Schamberg, 23.06.2021, 17:16 Uhr
Berlin© draghicich / Fotolia.com

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einen verstärkten Glasfaserausbau in Berlin angekündigt. Der Bonner Konzern startet eine FTTH-Ausbauoffensive und will in der deutschen Hauptstadt bis Ende 2027 eine Million Glasfaseranschlüsse realisieren. Am Mittwoch hat die Telekom nun als erstes Unternehmen die in der vergangenen Woche verabschiedete Gigabit-Strategie Berlins unterzeichnet und sich verbindlich zu einem Ausbau bekannt. Gemeinsame Absicht des Bundeslands Berlin und der Telekom ist es, die Versorgung mit Gigabit-Internet voranzubringen.

2022 sollen 150.000 FTTH-Anschlüsse in Berlin realisiert werden

Die Telekom verspricht Millioneninvestitionen für die Errichtung von Glasfaseranschlüssen. Berlin seinerseits will für die Rahmenbedingungen für einen schnellen Ausbau sorgen. Bereits 2021 baue die Telekom rund 40.000 Glasfaseranschlüsse in Karlshorst, im Hansaviertel, in Siemensstadt und in Weißensee. Es wurden bereits rund 70 Kilometer Tiefbau erbracht, über 400 Kilometer Glasfaser eingezogen sowie fast 200 Netzverteiler aufgebaut. In diesem Jahr werde fast 27 Millionen Euro investiert.

Im kommenden Jahr soll der Glasfaserausbau der Telekom in Berlin dann an Schub zulegen. In Charlottenburg, Moabit, Alt-Hohenschönhausen, Friedenau, Gropiusstadt, Köpenick, Lichtenberg und einem weiteren Gebiet in Weißensee sollen rund 150.000 Anschlüsse entstehen. Erforderlich sei dafür rund 155 Kilometer Tiefbau, fast 1.000 Kilometer Glasfaserleitungen sowie der Aufbau von rund 700 Netzverteilern. Für das kommende Jahr nennt die Telekom Investitionen in Höhe von rund 80 Millionen Euro für den FTTH-Ausbau in der deutschen Hauptstadt.

Telekom: Brauchen die Mithilfe der Kunden und Eigentümer

"Digitalisierung ist Teamsport – deshalb setzt die Telekom auf einen unbürokratischen Ausbau mit alternativen Methoden und digitalen Genehmigungsprozessen. Hierfür schafft die Gigabit-Strategie Berlins die Grundlage. Ein weiterer wichtiger Punkt beim FTTH-Ausbau: Der Glasfaseranschluss kommt nicht von allein in die Häuser und Wohnungen. Dafür brauchen wir die Mithilfe der Kunden, der Vermieter, der Hausverwaltungen oder der Eigentümer. Wir legen die Glasfaser von der Straße an die Gebäude und müssen dann weiter in die Wohnungen. Ohne die Genehmigungen der Eigentümer und Vermieter geht das nicht", so Telekom-Deutschlandchef Srini Gopalan. Für den Glasfaserausbau könne die Telekom in weiten Teilen Berlins auf ein bestehendes Leerrohrsystem zugreifen.

Bestellen Kunden im Zuge der Vorvermarktung einen Glasfaseranschluss, so entfallen die einmaligen Anschlusskosten. Wird das eigene Haus erst später angeschlossen, müssen Hauseigentümer den Anschluss aus eigener Tasche bezahlen. In den Glasfaser-Ausbaugebieten schreibe die Telekom die Eigentümer, Hausverwalter und Wohnungswirtschaften an und informiere über die Ausbaumaßnahmen. Auch Mieter können einen Glasfaseranschluss buchen. In dem Fall nehme die Telekom mit den Vermietern Kontakt auf.

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