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"Bentgate": iPhone 6 Plus soll sich angeblich in Hosentasche verbiegen

Im Internet berichten erste Nutzer des neuen iPhone 6 Plus, dass sich das teure Apple-Smartphone angeblich beim einfachen Tragen in der Hosentasche und gelegentlichen Hinsetzen verformt. Im Netz sind unter dem Hashtag #Bentgate bereits erste Fotos zu finden.

23.09.2014, 16:47 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Kaum sind die neuen iPhone-Modelle auf dem Markt, finden sich im Internet die kuriosesten Meldungen. War der unfreiwillige Sturztest eines iPhone 6 noch harmlos, muss man an dem gesunden Menschenverstand mancher Nutzer zweifeln, die ihr neues iPhone in der Mikrowelle aufladen wollten. Zurück blieb ein verbranntes Häufchen Hightech-Schrott. Nun melden sich im Netz erste Nutzer eines iPhone 6 Plus, die unter anderem auf Twitter unter dem Hashtag #Bentgate sowie im Forum des Online-Portals macrumors.com über Verformungen ihrer Geräte berichten.

Deutliche Verformungen bei neuen iPhones sichtbar

Angeblich hätten sie die iPhones ganz normal in der Hosentasche getragen und sich hin und wieder hingesetzt. Danach seien deutliche Verformungen der iPhones zu sehen, eine Schwachstelle bilde dabei der Bereich um den SIM-Karten-Slot.

Die neuen Modelle der aktuellen iPhone-Generation sind nicht mit ihren Vorgängern vergleichbar: Mit Displays von 4,7 bzw. 5,5 Zoll sind sie erheblich größer und zudem auch dünner. Daher können beim Tragen in der Hosentasche sowie insbesondere beim Hinsetzen auch stärkere Hebelkräfte auf das Aluminiumgehäuse wirken. Dennoch: Das iPhone 6 startet ab einem Verkaufspreis von 699 Euro, für das iPhone 6 Plus verlangt Apple sogar mindestens 799 Euro. Kunden erwarten angesichts dieser Preise auch eine entsprechende Verarbeitung und Widerstandsfähigkeit ihrer Smartphones.

Noch ist unklar, ob es sich bei den geschilderten Fällen nur um Einzelfälle handelt oder ob Apple nach dem Antennagate beim iPhone 4 neues Ungemach droht. Erst am Montag hatte Apple stolz verkündet, dass am ersten Wochenende bereits über 10 Millionen neue iPhones verkauft wurden. Apple hat sich noch nicht zu den aktuellen Berichten über verformte iPhones geäußert.

Zu allem Unglück nutzt Apple-Konkurrent LG die aufkeimende Bentgate-Diskussion für Werbung in eigener Sache und meldet sich per Twitter und Facebook zu Wort:

Auf Facebook postete LG Electronics Deutschland als Bildunterschrift: "Uns ist zu Ohren gekommen, dass es da jetzt ein Smartphone gibt, das sich in der Hosentasche verbiegt. Leider biegt es sich aber wohl nicht wieder von alleine zurück, so wie unser G Flex das macht."

(Jörg Schamberg)

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