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BenQ Mobile ist verloren

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa konnte kein Investor für die zahlungsunfähige Handysparte gefunden werden.

01.01.2007, 14:06 Uhr
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Kaum hat das neue Jahr begonnen, gibt es bereits die erste Hiobsbotschaft für die verbliebenen Beschäftigten des Handyherstellers BenQ Mobile. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf eine Sprecherin des Insolvenzverwalters Martin Prager berichtet, habe bis zum Ablauf der Frist am Silvestertag um Mitternacht mit keinem Investor eine Einigung erzielt werden können.
Noch ist nicht alles vorbei
Das Insolvenzverfahren müsse nun offiziell eröffnet werden. Damit sei verbunden, dass die BenQ Mobile-Werke wohl in Kürze schließen werden. Eine Rettung ist aber noch nicht ganz vom Tisch. Es sei vorstellbar, dass ein Investor nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch im Laufe der ersten Januartage einsteige.
Einst waren bei BenQ Mobile rund 3.000 Mitarbeiter aktiv, inzwischen sind es nur noch 1.000. Jetzt droht auch diesen verbliebenen Beschäftigten der endgültige Jobverlust. Zuletzt hatte es geheißen, ein Investor aus der IT-Branche wolle bei BenQ Mobile einsteigen. Warum es letztlich zu keiner Einigung kam, wurde noch nicht bekannt.

(Hayo Lücke)

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