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Bei T-Systems herrscht radikaler Sparkurs

Die Telekom-Tochter T-Systems sieht sich unter dem Druck schlechter Zahlen zu einem drastischen Sparkurs gezwungen.

09.10.2006, 15:00 Uhr
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Die Telekom-Tochter T-Systems muss sparen. Vor dem Hintergrund, dass im ersten Quartal dieses Jahres der Umsatz um drei Prozent auf knapp 6,2 Milliarden Euro gesunken und das Betriebsergebnis um 63 Prozent auf 136 Millionen Euro gefallen ist, hat T-Systems-Chef Lothar Pauly einen radikalen Sparkurs verordnet.
Liste mit 29 Punkten
Das Sparprogramm beginnt nach einem Bericht der "WirtschaftsWoche" bei Forschung und Entwicklung, betrifft Reisekosten und reicht bis hin zu Investitionen. Seit Mitte September herrscht bei der Mittelstandssparte "Business Services" ein Ausgabenstopp. Insgesamt 29 Punkte umfasst das Sparprogramm von Pauly, das dabei helfen soll, die Einsparvorgaben von Konzernchef Kai-Uwe Ricke zu erfüllen.
Weihnachtsfeier ade
Auf der roten Liste stehen laut Wirtschaftswoche nicht nur Inlandsflüge, neue Dienstwagen oder Weihnachtsfeiern, sondern auch Getränke bei Meetings unter vier Stunden Dauer und Buch- und Zeitschriftenbestellungen. Sämtliche Aufträge für Zeit- und Leiharbeiter und interne Lehrgänge und Fortbilungen wurden gestrichen. Die Mitarbeiter müssen Telefonate über Mobilfunk und das mobile Surfen im Internet über Hotspots einschränken.

(Denise Bergfeld)

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