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Bei Sony droht massiver Ärger

Nach einem teuren Rückrufprogramm wegen defekter Notebook-Akkus fürchtet der japanische Elektronikkonzern einen Gewinneinbruch.

17.10.2006, 09:10 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Dem japanischen Elektronikkonzern Sony droht nach einem massiven Imageschaden wegen Millionen von defekten Notebook-Akkus nun auch ein wirtschaftliches Desaster. Nachdem gestern Toshiba und Fujitsu angekündigt hatten, möglicherweise Schadenersatzforderungen gegen Sony geltend zu machen, musste das Unternehmen nun zugeben, dass die Gewinnerwartung wohl nicht zu halten sei.
Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, erwägt Sony eine Senkung seiner Gewinnerwartung. Dabei würden mehrere Faktoren geprüft, eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden.
Weitere Akkus müssen zurückgerufen werden
Zudem kündigte Sony den Rückruf von 60.000 Akkus seiner eigenen Laptops in Japan an. Die Zahl der von der Aktion betroffenen Akkus im Ausland sei bislang nicht bekannt, sagte eine Sprecherin.
Mit dem Rückruf schließt sich der japanische Elektronikkonzern einer Reihe von Computerherstellern wie Toshiba, Dell, Hewlett-Packard und Apple an. Sie haben insgesamt bereits rund acht Millionen Sony-Akkus zurückgerufen weil diese im Extremfall in Flammen aufgehen können.

(Hayo Lücke)

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