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Bei Portunity nur noch DSL über Flat-Budgets

Portunity führt Flat-Budget-Tarife mit einer Trafficvolumen-"Grenze" von circa 15 Gigabyte ein.

08.03.2006, 11:23 Uhr
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Der Provider Portunity will mit seinen neuen Angeboten die Position zu Powerusern hinsichtlich seiner DSL-Flatrates nochmals verdeutlichen. Offensichtlich ist es bei einigen Kunden in Vergangenheit zu Missverständnissen gekommen.
Mehrere Kunden berichteten uns von fristlosen oder kurzfristigen Kündigungen der gebuchten Flatrate-Zugänge. Erst auf Nachfrage der Kunden sei der Grund genannt worden: Kündigung wegen übermäßiger Nutzung. onlinekosten.de hat sich daraufhin mit einigen Fragen zur Klärung an Portunity gewandt.
Stellungnahme von Portunity
Geschäftsführer Bernd Schnell beteuert, dass Portunity vom ersten Tag der Einführung an in der Produkt-FAQ einen deutlichen Artikel zum Thema Flatrates und deren Grenzen (~ 15 Gigabyte) veröffentlicht habe. "Aufgrund von konkreten Nachfragen haben wir Ende Januar lediglich die Grenze genau kommuniziert und konkretisiert, dass Poweruser nicht erwünscht sind", erläutert Bernd Schnell.
Des Weiteren distanziert Portunity sich von der Behauptung vereinzelter Kunden, an diese niemals ein Kündigungsschreiben versandt zu haben. "Wenn wir kündigen sollten - oder der Kunde selbst in unserem Webinterface kündigt - geht automatisiert immer ein offizielles Kündigungsschreiben per Mail raus", heißt es weiter.
Neue Budget-Tarife mit 15 GB
Nun wurden die alten Flatrate-Tarife eingestellt und neue Budget-Angebote eingeführt, welche für den Kunden transparenter sein sollen. Bei der Kalkulation der Flat-Budget-Tarife geht Portunity von einem Trafficvolumen von monatlich 15 Gigabyte aus (beziehungsweise 25 GB im Plus-Tarif). Selbst wenn ein Kunde diesen Wert überschreitet, werden keine zusätzlichen Kosten erhoben. Der Provider behält sich jedoch vor, Poweruser zu verwarnen und gegebenenfalls auch zu kündigen.
Auch Bestandskunden werden auf den neuen Tarif umgestellt, können allerdings von ihrem außerordentlichen Kündigungsrecht aus besonderem Grunde Gebrauch machen.

(Tobias Capangil)

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