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Behörden-Hotline 115 startet in Testregionen

Die geplante einheitliche Behördenrufnummer 115 soll nicht flächendeckend an den Start gehen, sondern zunächst in Modellregionen getestet werden. Darauf einigten sich einige Staatssekretäre auf der CeBIT.

21.03.2007, 13:09 Uhr
CeBIT© CeBIT

Wir berichteten bereits über die geplante Einführung einer bundeseinheitlichen Behörden-Hotline, der 115. Wie die Financial Times Deutschland (FTD) am heutigen Mittwoch schreibt, einigte sich nun eine Staatssekretärsrunde auf der CeBIT über die nächsten Schritte.
Hessen ist optimistisch
So soll die Behördenrufnummer nicht bundesweit an den Start gehen, sondern zunächst in Modellregionen ausgetestet werden. Fürsprecher für das Mammutprojekt 115 seien die Länder Hessen, Hamburg und Berlin. So halte es Hessen für möglich, dass innerhalb von drei Jahren rund 70 bis 80 Prozent der Bundesbürger mit der Behörden-Hotline versorgt werden können. Ein Sprecher rechnete mit einer flächendeckenden Einführung erst in frühestens fünf Jahren.
Eine Nummer für alle
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ergriff im vergangenen Jahr die Initiative für das Projekt "ServiceLine 115". Nach Ansicht der IT-Branche ist seitdem jedoch nicht viel unternommen worden, um das Projekt voranzutreiben.
Nach dem Vorbild der Notrufnummern für Polizei und Feuerwehr, sollen die Bürger unter der 115 künftig alle anderen Ämter erreichen und sämtliche Verwaltungsanfragen, wie beispielsweise die Beantragung eines Gewerbescheins, stellen können.

(Saskia Brintrup)

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